Mittwoch, 3. Juni 2020

Rezension: Wie Licht und Schatten

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Kein Buch für mich, zu oberflächlich und unglaubwürdig 


Vom Verlag dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH habe ich Talina Leandros Roman „Wie Licht und Schatten“ als Rezensionsexemplar angeboten bekommen. Meine Bewertung wird dadurch nicht beeinflusst.

Buchtitel

Wie Licht und Schatten

Autorin

Talina Leandros

Verlag

Digital Publishers GmbH

Medium: ebook
Seiten: 257
Preis: 2,99 € (Verlag)
Erschienen: 21.05.2020

ISBN: 9783968171692

Bewertung: ★☆☆☆☆



Der Klappentext klang recht interessant, die Leseprobe hat auch neugierig gemacht; ich habe mich auf das Buch gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.....

Erzählt wird die Geschichte von Iva. Von außen betrachtet, hat sie ein tolles Leben: sie ist verheiratet, hat eine kleine Tochter, ein Eigenheim. Doch sie ist unzufrieden und gelangweilt davon, nur Hausfrau zu sein und unglücklich in ihrer Ehe, denn ihr Mann zeigt immer weniger Interesse an ihr. 

Um wieder mehr unter Leute zu kommen, sucht sich Iva einen Job in einem Fitnessstudio. Hier lernt sie den attraktiven Amon kennen, mit dem sie, auf der Suche nach Nähe und Aufmerksamkeit, ziemlich schnell eine Affäre beginnt. Doch Amon ist selbst noch liiert, ausgerechnet mit einer unangenehmen Kollegin Ivas. Damit beginnt ein Versteckspiel. Und Iva kann sich nicht sicher sein, wie ernst es Amon mit ihr meint …

Leider bin ich mit der Geschichte absolut nicht warm geworden. Das fängt schon beim Schreibstil an, den ich als nicht flüssig empfunden habe. Der Wechsel zwischen Handel und Gedanken war für mich ab und an ziemlich verwirrend. Da half es auch nicht, dass, um dies zu verdeutlichen, die Schriftart zwischen Standard und Kursiv wechselte. 

Dazu blieb die Story oberflächlich: Kleidung, Make-Up, Aussehen wurden oft detailliert beschrieben, Charaktereigenschaften dagegen nicht ganz so ausführlich. Und es gab, für mein Geschmack, zu viel Drama: Zickenkrieg, Mobbing und Untreue.

Spannung kam für mich beim Lesen trotzdem nicht auf, Wendungen kamen oft ziemlich abrupt. Die Protagonisten empfand ich durchweg als ziemlich unsympathisch, unehrlich, unreif und zu sehr auf Äußerlichkeiten fixiert. 

Trotz allem habe ich das Buch bis zum enttäuschenden Ende gelesen. Hier hatte ich dann das Gefühl, dass die Autorin irgendwie unbedingt ein Happy End für alle Figuren wollte. Das hat die Story für mich aber nur noch unglaubwürdiger und weniger nachvollziehbar gemacht. 

Mein Fazit: 

Ich möchte dieses Buch nicht weiterempfehlen, denn die Geschichte hat mich emotional absolut nicht berührt, sondern trotz allen Dramas, gelangweilt.



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