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Wenn Kunst und Krankheit das Leben prägen
Bei der NetGalley Sommerchallenge gab es das Buch „All die Farben, all das Licht“ zur Auswahl. Es hat etwas länger gedauert, bis ich es gelesen habe. Doch die Lektüre hat sich gelohnt.
Das Buch ist der Debütroman von Cora Wucherer. Beim Lesen merkt man ihm allerdings nicht an, dass es sich um das erste Buch der Autorin handelt.
All die Farben, all das Licht
Autorin
Cora Wucherer
Verlag
KLett-Cotta Verlag
Medium: eBook
Seitenzahl: 320
Erschienen: 11.07.2026
ISBN: 978-3-608-12598-6
Bewertung: ★★★★★
Worum geht es?
Martha ist 13 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrer 17-jährigen Schwester Juna und ihrem Vater in München-Giesing. Ihre Mutter ist bei Marthas Geburt gestorben.
Martha steht häufig im Schatten ihrer älteren Schwester. Juna ist künstlerisch begabt und möchte Malerin werden. Gleichzeitig hat sie das Usher-Syndrom. Seit ihrer Geburt lebt sie mit einer Hörbehinderung und seit einiger Zeit verschlechtert sich zusätzlich ihr Augenlicht.
Während der Sommerferien bleiben die Mädchen zu Hause. Ihr Vater muss arbeiten und das Geld für einen gemeinsamen Urlaub fehlt ohnehin. Martha beginnt heimlich, in einem Kino zu arbeiten. Dafür benutzt sie den Ausweis ihrer Schwester.
Gleichzeitig verschlechtert sich Junas Gesundheitszustand. Nach der neuesten Diagnose bleiben ihr noch etwa sechs Monate, bevor sie erblinden wird. Trotzdem hält Juna an ihrem großen Traum fest und möchte an der Kunstakademie studieren.







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