Mit alten Maschinen zum großen Durchbruch – Rudolf Lindts Vision
Inhalt
Im Mittelpunkt steht diesmal Rudolf Lindt, der Sohn eines Apothekers. Sein Vater sieht in ihm bereits den zukünftigen Nachfolger – doch Rudolf verspürt wenig Begeisterung für diesen Weg. Ein einschneidendes Erlebnis verändert jedoch vieles: Als er beinahe von einer Pferdekutsche überfahren wird, rettet ihn das Blumenmädchen Binia im letzten Moment. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede – Binia stammt aus der Berner Unterschicht – entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Verbindung.
Der tragische Tod seiner Schwester Fanny erschüttert Rudolf zutiefst. In dieser schweren Zeit bietet sein Onkel aus Lausanne ihm eine Lehrstelle in dessen Schokoladenfabrik an. Dort beginnt Rudolf ganz unten, schleppt Säcke und erledigt einfache Arbeiten. Doch sein Wissensdurst ist geweckt: Mit großer Neugier verfolgt er jeden Produktionsschritt und eignet sich umfassende Kenntnisse an.
Zurück in Bern fasst er den Entschluss, eine eigene Schokoladenfabrik zu gründen. In der Berner Matte – ausgerechnet jenem Viertel, aus dem Binia stammt – beginnt er mit bescheidenen Mitteln seinen Traum zu verwirklichen. Da es an Geld fehlt, arbeitet er mit alten Maschinen. Gemeinsam mit dem Mechaniker Köbi tüftelt er an Verbesserungen – und entwickelt schließlich eine neue Methode der Schokoladenherstellung, die die Fachwelt staunen lässt.
.jpg)
.jpg)

.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)