Posts mit dem Label Vergangenheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vergangenheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 4. September 2020

Hörbuch: Sieben Richtige

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Die Geschichte von Charlie Faber


Buchtitel

Sieben Richtige

Autor

Volker Jarck

Verlag

argon hörbuch

Sprecher

Christoph Maria Herbst

Medium: 1 mp3-CD
Spielzeit: 7 h 44 (ungekürzte Lesung)
Preis: 19,95 € (Verlag)
Erschienen: 26.08.2020

Bewertung: ★★★★★



11. Juli 2018. Es ist Mittwoch Abend in Bochum. Die kleine Greta fährt auf ihrem Fahrrad die Straße entlang, mit dabei ist Schluffi Schluffinski, ihr Kuschelhase. Ihr Vater fährt hinterher. Als er sich mit seinem Flipflop in der Pedale verhakt, muss er anhalten und Greta fährt weiter. Sie haben es oft geübt, an der Kreuzung anzuhalten. So macht sie es auch heute. Plötzlich hört Greta ein Geräusch. Es kommt von links und es kommt schnell näher. Etwas Schwarzes fliegt auf sie zu und es kracht auf den Gehweg. Greta ist wie erstarrt. Das laute Etwas schleudert sie und ihr Fahrrad gegen die Hauswand. Die anderen Geschosse rasen vorbei. Roland steht ebenfalls erstart gerademal 20 m entfernt....

Das Buch "Sieben Richtige" beginnt mit der Dramatik eines Verkehrsunfalls. Erzählt werden verschiedene Alltagssituationen in Bochum, Boston, Köln und Rom. Da ist ein kleines Mädchen zur falschen Zeit am falschen Ort, ein Lkw-Fahrer, dem eine Wespe zum Verhängnis wird, ein Liebespaar in Rom, eine Frau, die auf ihren Umzugswagen wartet und dabei ein Mammut findet. All diese Szenarien scheinen zunächst völlig wahllos zusammengewürfelt zu sein. Es gibt Rückblicke in die Vergangenheit und Ausblicke bis in die 40er Jahre. Nach und nach, ergeben diese Erzählungen ein gesamtheitliches Bild und am Ende ist es die Geschichte von Charlie Faber und sie beginnt an dem Tag den Charlies Mutter überlebt hat.

Freitag, 15. Mai 2020

Rezension: Die letzten ihrer Art

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Drei Geschichten um die Przewalski-Pferde


Nach "Die Geschichte der Bienen" (Rezi) und "Die Geschichte des Wassers" (Rezi) folgt nun mit "Die letzten ihrer Art" das dritte Buch von Maja Lunde zum Thema Klimawmadel. 

Buchtitel

Die letzten ihrer Art

Autorin

Maja Lunde

Verlag

btb Verlag

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 640
Preis: 22,00 € (Verlag)
Erschienen: 21.10.2019

ISBN: 978-3-442-75790-9

Bewertung: ★★★☆☆


Maja Lunde bleibt ihrer Linie treu. Auch diesmal lautet das Motto "Drei Geschichten - ein Thema". Das Thema sind nach den Bienen und dem Wasser nun die Wildpferde. 

1992 versucht die Tierärztin Karin mit ihrem Sohn Mathias Wildpferde in der Mongolei auszuwildern. Dabei geht es nicht nur um die Schwierigkeiten des Pferdeprojekts sondern auch darum Mathias, der seit Jahren drogenabhängig ist, wieder auf den rechten Weg zu verhelfen. Unterstützt wird sie dabei durch den Einheimischen Jochi.

Freitag, 13. April 2018

Wasser bedeutet Leben

Im letzten Jahr durfte ich Die Geschichte der Bienen lesen. Das Buch war eins der besten, die ich 2017 gelesen habe. Nun ist der zweite Teil der Buchreihe erschienen. Er lautet Die Geschichte des Wassers

Buchtitel

Die Geschichte des Wassers

Autorin

Maja Lunde

Verlag

btb Verlag

Seitenzahl: 479

Preis: 20,00 € (Verlag | Amazon)

Erschienen: 19.03.2018

Bewertung: ★★★★☆

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde spielt hat zwei Erzählstränge. Zum einen lernen wir Signe Hauger kennen. Sie ist im Jahre 2017 eine alte Frau und lebt in Norwegen. Früher war sie Umweltaktivistin und Journalistin. In ihrer Geschichte erfahren wir, wie sie aufgewachsen ist und bereits in ihrer Kindheit den Kampf zwischen dem Erhalt der Natürlichkeit es Wassers und dem Bau von Wasserkraftwerken und Staudämmen und der damit einhergehenden Zerstörung der Natur erlebt hat. An diesem Kampf ist auch ihre Familie zerbrochen.

Die Hügel, Berge, Steine, Wiesen waren nur winzige Inseln in dem, was eigentlich die Welt darstellte, und ich nannte meine Welt Erde, aber ich dachte, eigentlich müsste sie Wasser heißen. 

Parallel dazu lernen wir David kennen. Er ist im Jahr 2041 gerade 25 Jahre alt und mit seiner Tochter Lou unterwegs. Nach einer langen Trockenzeit und einem Feuer sind sie auf dem Weg in ein Flüchtlingslager in Frankreich, um von dort in die nördlich gelegenen Wasserländer zu fliehen. Auf der Flucht verliert David seine Frau und ihren gemeinsamen Sohn August.

Maja Lunde wechselt in ihrer Erzählung zwischen den beiden Geschichten hin und her. In ihren Geschichten zeigt Maja Lunde die Bedrohung der Wasserreserven. Der blaue Planet ist zwar von einer Menge Wasser bedenkt, doch über 97% davon ist Salzwasser. 
David ist Ingenieur und betrieb vor dem Feuer eine Entsalzungsanlage. Währenddessen versucht Signe in Norwegen den Export von Gletschereis zu verhindern. Dabei erinnert sie sich, wie sie zum 7. Geburtstag Eis bekommen hat.

Im Buch wird gut dargestellt, wie kostbar Trinkwasser ist. Es wird eine Zukunft aufgezeigt, in der das Wasser noch knapper wird und sich ein Strom von Umweltflüchtlingen auf den Weg macht. In der Geschichte um David und Lou lernen wir das Leben im Flüchtlingslager kennen und sehen, wie machtlos die Betroffenen sind.

Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es konnte jedoch nicht die gleiche Begeisterung wir das erste Buch in mir wecken. Ich vergebe daher 4 Sterne.

Hier geht es zur Leseprobe.

Vielen Dank an das vorablesen.de-Team, dass ich das Buch lesen durfte.

Mittwoch, 5. April 2017

Rezension: Bienen und Menschen gehören zusammen

[Anzeige]

Buchtitel

Die Geschichte der Bienen

Autorin

Maja Lunde

Verlag

btb Verlag

Seitenzahl: 512

Preis: 20,00 € (Verlag | Amazon*)

Bewertung: ★★★★★

Auszeichnungen:

Der Leserpreis 2017 - 2. Platz



Vor einiger Zeit habe ich den Film "More than honey" gesehen, der sehr interessant aber auch traurig ist. Als ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin, musste ich gleich an den Film denken und entschied mich es zu lesen.

Das Buch erzählt drei Geschichten, die alle in der Ich-Form geschrieben sind. William, George und Tao erzählen über ihr Leben.

William lebt im Jahre 1852 in England. Er ist Samenhändler und bettlägerich. Durch seinen Sohn kommt er auf die Idee einen Bienenstock zu entwickeln, um die Bienen besser beobachten zu können. Bisher gibt es nur unpraktische Bienenkörbe.

George lebt im Jahre 2007 in Ohio. Er entstammt einer Imkerfamilie und kämpft mit dem bereits auftretenden Bienensterben.

Tao lebt in der Zukunft im Jahre 2098 in China. Sie ist Arbeiterin und bestäubt jeden Tag Blüten mit der Hand, da die Bienen inzwischen komplett verschwunden sind. An ihrem freien Tag hat ihr Junge einen Unfall.

Auf den ersten Blick bzw. in den ersten Kapiteln gibt es keinen wirklichen Zusammenhang zwischen den Geschichten, doch am Ende wird alles klar.
Maja Lunde schafft es durch das abwechselnde Erzählen der drei Stories in allen eine gewisse Spannung aufzubauen. Auch wenn das Buch zum Teil in der Zukunft spielt, basiert es doch auf Tatsachen. Es handelt sich um einen Roman in den fachliche Aspekte wunderbar eingeflochten wurden.

Bislang wird weltweit viel zu wenig auf das Bienensterben eingegangen. Doch ohne Bienen kann der Mensch nicht oder nur sehr schwer überleben. Vielleicht schafft es dieses Buch mehr Aufmerksam auf das brisante Thema zu richten.

Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich gebe ihn 5 Sterne.

Vielen Dank an das vorablesen.de-Team, dass ich das Buch lesen durfte.