Freitag, 12. Juni 2020

Rezension: Hochzeitsgeschenke, Traummänner und andere Überraschungen

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Nette Idee, aber zu viele Klischees


Vielen Dank an den dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH, von dem ich Dolores Meys Roman „Hochzeitsgeschenke, Traummänner und andere Überraschungen“ als Rezensionsexemplar erhalten habe. Meine Bewertung wird dadurch nicht beeinflusst.

Buchtitel

Hochzeitsgeschenke, Traummänner und andere Überraschungen

Autorin

Dolores Mey

Verlag

Digital Publishers GmbH / Thalia Bücher GmbH

Medium: ebook
Seiten: 
Preis: 4,99 € (Verlag)
Erschienen: 21.05.2020

ISBN: 978-3-968170503

Bewertung: ★★★☆☆


Bisher kannte ich von Dolores Mey nur einen historischen Liebesroman, jetzt also eine Geschichte, die in der Gegenwart spielt.

Catherines beste Freundin Babs heiratet und sie ist natürlich als Trauzeugin vorgesehen. Und damit auch Catherine nicht länger als Single durchs Leben gehen muss, entschließt sich die bis dato graue Maus Catherine unter Anleitung ihrer Freundin zu einem Umstyling. Eine neue Frisur und neue Klamotten und schon zeigen Männer, die sie eigentlich schon lange Zeit kennen, Interesse an ihr. Aha, dass Cathi eine nette, natürliche, intelligente, beruflich erfolgreiche Frau ist reicht also nicht aus, Frau muss geschminkt sein und angesagte Klamotten tragen, um einen Mann zu finden. Die umgestylte Catherine trifft bei einem gemeinsamen Essen auf den Trauzeugen des Bräutigams, doch das Kennenlernen mit Tom verläuft erst einmal nicht gut. Tom hat an diesem Abend schlechte Laune, weil er mit einer Frau, die ihm nachläuft, gerade einen One-Night-Stand hatte und sich jetzt über sich ärgert. Und diese schlechte Laune lässt er leider an Cathi aus. Doch Catherine braucht Toms Hilfe, um ein Geschenk für das Brautpaar zusammenzustellen und so müssen die Zwei sich zusammenraufen. Natürlich gibt es dann noch einige Hindernisse und Missverständnisse, die bis zum Happy End überwunden werden müssen - und nicht zu vergessen ist da noch die dramatische Familiengeschichte Toms - aber es endet dann wie eine Liebesgeschichte für mich enden muss: mit einem weiteren glücklichen Paar ...

Die Geschichte hat mich nicht wirklich überzeugt, für mich gibt es da doch einige Kritikpunkte. Erst einmal war mir die Story viel zu klischeehaft. Den Schreibstil empfand ich als etwas altmodisch (z.B. die häufig erwähnte „pfiffige Frisur“). Auch das aufgebauschte Drama, das um Toms (Familien-) Geschichte inszeniert wird - vor allem das Verhalten der Familie deVries - erscheint mir nicht zeitgemäß um nicht zu sagen veraltet und ziemlich unglaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass heutzutage in der sogenannten gehobenen Gesellschaft so ein von Standesdünkeln geprägtes Verhalten existiert, das könnte man sich vielleicht noch für die 50er / 60er Jahren vorstellen, in den 2000ern erscheint so etwas doch eher unrealistisch. Ein weiterer Kritikpunkt: Es gab für mich einige Nebenfiguren (z.B. Malte), auf die ich hätte verzichten können, denn so richtig bringen sie die Entwicklung der Geschichte nicht voran, sondern machen sie eher langatmig.

Mein Fazit: Es ist ein ganz netter Liebesroman für zwischendurch, wenn man sich nicht an Klischees und einigen Längen stört. Ich vergebe 3 Sterne.


Kaufen könnt ihr das Buch bei Thalia*.

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