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Sonntag, 6. Februar 2022

Rezension: Krone des Schicksals

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Die Geschichte eines Edelsteins




Buchtitel

Krone des Schicksals

Autor

Richard Dübell

Verlag

Bastei Lübbe

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 558
Preis: 22,90 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 14.10.2016

ISBN: 978-3-7857-2570-2

Bewertung: ★★★★★




Im Jahre 1204 reisen vier Männer nach Konstantinopel. Während rundherum die Kämpfe toben, stehlen sie aus einem Versteck ein Kästchen und bringen es König Phillip. Darin befindet sich ein besonderer roter Edelstein, der Königen Macht verleihen soll. Der Erzählung nach ist der Stein aus den Tränen und dem Blut der Jungfrau Maria entstanden. Als Phillip den Stein als Teil seiner Reichskrone präsentieren will, wird er ermordet und der Stein verschwindet. 

Bei den vier Männern handelt es sich um den Domherrn Gerold von Waldeck, Otto von Herneberch, Heinrich von Kalden und Walter von der Vogelweide. Sie sind wegen des Mordes entsetzt und versuchen die schwangere Königin in Sicherheit zu bringen. Doch auch sie stirbt.

Knapp 20 Jahre später denkt Walter schon lange nicht mehr an den Stein, doch da wird er von Kaiser Friedrich aufgefordert ihm den Stein zu besorgen. Nur hat er keine Ahnung, wo er danach suchen soll...

Richard Dübell erzählt eine spannende Geschichte um einen besonderen Edelstein, der auch der Waise genannt wird. Dabei gelingt ihm eine gute Mischung aus historisch belegten Fakten und erdachter Geschichte. Sein Schreibstil gefällt mir gut und es hat Spaß gemacht die 558 Seiten zu lesen. Der Hauptprotagonist ist der Sänger Walter von der Vogelweide, von dem die meisten sicher schon einmal etwas gehört haben. Sein bekanntes Lied Tandaradei, spielt auch eine Rolle im Buch. Neben Walter und seinen Freunden begegnen uns außerdem noch der äußerst unsympathische Mönch Munibert, eine Gruppe von Frauen, die sich dem Schutz des Waisen verschrieben hat sowie zwei junge Menschen, die von Geburt an unter falscher Identität aufwachsen.  

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne.



Vielen Dank an Bastei Lübbe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meinen Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Montag, 2. Juli 2018

Buchrezension: Ein gelungener Abschluss

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Buchtitel

Das Jahrhundertversprechen

Autor

Richard Dübell

Verlag

ullstein

Seitenzahl: 649

ISBN: 978-3-548-28966-3

Preis: 13,00 € (Verlag | Hugendubel)

Erschienen: 08.06.2018

Bewertung: ★★★★★



Der Roman Das Jahrhundertversprechen ist der dritte Teil der Jahrhundertsturm-Trilogie von Richard Dübell.

Das Cover

Das Cover gefällt mir gut. Es ist im Stil der ersten beiden Bücher gehalten. Das abgebildete Rennauto ist ein wichtiger Faktor in der Geschichte des Buches.

Der Titel

Was genau mit dem Jahrhundertversprechen gemeint ist, kann ich auch nach dem Lesen des Buches nicht sagen.

Das Buch

Der dritte Band schließt inhaltlich an die ersten beiden Bände an. Wir befinden uns im Jahr 1921. Der erste Weltkrieg ist vorbei und Deutschland hat mit den Folgen schwer zu kämpfen. Auch Otto und Hermine von Briest haben große Not mit ihrem Gutshof und der Detektei.
Dies ist aber auch die Zeit der ersten großen Autorennen. Max, der Ziehsohn der von Briests, ist ein talentierter Mechaniker und ebenso guter Fahrer. Ihre Tochter Luisa hingegen kann sich sehr für die Welt der Varietés und Lichtspielhäuser begeistern.

Richard Dübel erzählt eine spannende, teils lustige aber auch traurige Geschichte über das Berlin der 1920er Jahre. Wir erleben den verbitterten Hass zwischen den Häusern von Briest und von Cramm. Andererseits aber auch das Glück einer jungen Liebe sowie das traurige Kapitel deutscher Geschichte in dem die Nationalsozialisten immer stärker werden. Letzteres trifft auch Otto schwer, der zu seinen Freunden und Geschäftspartnern zahlreiche jüdische Mitmenschen zählt.

Als die Not groß ist, entschließt sich Max, in die Berliner Unterwelt abzutauchen, aus der Otto ihn einst gerettet hat. Doch ist es das Risiko wert, sich erneut in die Fänge der Bandenchefs zu begeben?

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Richard Dübell hat die Fiktion mit der historisch belegten Vergangenheit so gut verwoben, dass man oft nicht weiß, was erdacht wurde und was wirklich geschah.



Hier geht es zur Leseprobe.

Vielen Dank an vorablesen.de, dass ich das Buch lesen durfte.