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Sonntag, 7. Januar 2024

Rezension: Tödlicher Aschermittwoch (Gustav Zabel ermittelt 2)

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Gustav Zabel ermittelt wieder


Heute möchte ich euch den zweiten Band der Reihe "Kommissar Gustav Zabel ermittelt" von Lorenz Stassen vorstellen.


Buchtitel

Tödlicher Aschermittwoch

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

Ullstein

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 400
Preis: 12,99 € (Verlag)
Erschienen: 26.10.2023

ISBN: 978-3-548-06416-1

Bewertung: ★★★★★





Köln im Februar 1825: Zwei Jahre ist es her, dass der erste Rosenmontagsumzug stattfand. Auch in diesem Jahr gab es einen erfolgreichen Umzug. Kommissar Gustav Zabel war als Mitglied des Festordnenden Komitees auch wieder mit dabei, in der rot-weißen Uniform der ehemaligen Kölner Stadtsoldaten. Mit der Nubbel-Verbrennung am Aschermittwoch sollen die diesjährigen Festlichkeiten zu Ende gehen.

Während für die Nubbel-Verbrennungen normalerweise Strohpuppen verwendet werden, taucht an der Elendskirche eine verbrannte Leiche auf. Entdeckt wird sie von Friedhelm Krohn, einem Taschendieb, der auf der Suche nach verlorenen Habseligkeiten der Feiernden durch die Gassen schlich. Als Kommissar Gustav Zabel zum Tatort kommt, fällt ihm sofort auf, dass der Leiche die rechte Hand fehlt. Zudem spricht alles für einen sehr großen Menschen. Sogleich muss Zabel an Arthur Schmoor denken. Diesem hatte er vor zwei Jahren im Kampf die Hand abgeschlagen. Sollte es möglich sein, dass der Kriminelle nach Köln zurückgekehrt ist?

Samstag, 31. Dezember 2022

Rezension: Rosenmontag (Gustav Zabel ermittelt 1)

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Ein brutaler Mord gefährdet den Rosenmontagsumzug



Von Lorenz Stassen habe ich Euch schon einige Bücher vorgestellt. Diesmal wagt er sich an einen historischen Kriminalroman. Zum Jahresabschluss stelle ich euch heute "Rosenmontag" vor.





Buchtitel

Rosenmontag

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

Ullstein

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 416
Preis: 11,99 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 27.10.2022

ISBN: 978-3-548-06415-4

Bewertung: ★★★★★




Köln im Januar 1823: Endlich ist es soweit, bald soll der erste Rosenmontagsumzug stattfinden. Die Genehmigung aus dem preußischen Berlin liegt vor. Doch dann geschieht ein Mord. Kriminalkommissar Gustav Zabel, der ursprünglich aus Berlin stammt, beginnt mit den Ermittlungen. Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefunden, denn die Leiche ist übel zugerichtet und in der Wohnung des Toten findet sich ein zuvor aus der Kirche gestohlenes silbernes Kreuz. Im Beisein von Zabel hatte der Unterweltboss Arthur Schmoor damit gedroht, den Dieb des Kreuzes zu töten, wenn dieser es nicht freiwillig zurückgibt.

Da somit der Fall schnell geklärt ist, steht dem Rosenmontagsumzug nichts mehr im Wege. Doch da ist noch Cécile Travail, eine Hure, die unter dem Schutz von Schmoor stand. Ihre Äußerungen gegenüber Zabel, lassen diesen an der Schuld von Arthur Schmoor zweifeln und er beschließt weiter zu ermitteln. Davon ist der Polizeichef, der ebenfalls Preuße ist, gar nicht angetan. Er stellt Zabel vor die Wahl, entweder er akzeptiert, dass Schmoor der Mörder ist oder er ermittelt weiter und der Rosenmontagsumzug wird abgesagt. Zabel steckt in einer Zwickmühle. Um den Umzug nicht zu gefährden, ermittelt er heimlich weiter.

Freitag, 17. April 2020

Rezension: Opferfluss

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Nach Angstmörder und Blutacker geht es nun mit dem Anwalt Nicholas Meller in die dritte Runde. Von Lorenz Stassen wurde mir ein signiertes Exemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Buchtitel

Opferfluss

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 381
Preis: 12,99 € (Verlag)
Erschienen: 10.02.2020

ISBN: 978-3-453-43945-0

Bewertung: ★★★★★


Nach zwei spektakulären Fällen steht diesmal Kommissar Rongen vor Mellers Tür. Er möchte, dass Meller ihn als Anwalt vertritt. Nicholas ist verständlicherweise überrascht, dass ausgerechnet Rongen um seine Hilfe bittet, schließlich war ihr bisheriges Verhältnis eher angespannt.

Rongen hat einen Tatverdächtigen in den Wald verfolgt und diesen, als er mit einer Pistole auf ihn zielte, in Notwehr erschossen. Das Problem ist dabei, dass im Wald keine Waffe gefunden wurde. Nicholas soll ihm nun helfen.

Samstag, 23. März 2019

LBM19 - Ein Tag auf der Buchmesse



[Werbung durch Namensnennung]


Gestern morgen ging es nach Leipzig. Wo es im letzten Jahr ein Schneetreiben gab, war diesmal teils sehr dichter Nebel. 


Show-Lesung "Ein Affe an der Angel"

In der Stadt der Bücher angekommen, ging es zunächst ins Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA". 


Der Kinderbuchverlag arsEdition hatte im Rahmen von Leipzig liest zu einer Show-Lesung eingeladen. Johnny Bauer und Stephan Lomp stellten ihr Buch Ein Affe an der Angel vor. 

Vor ca. 50 Schülern der 2. Klasse las Jonny Bauer die erste Geschichte aus dem Kinderbuch vor, in der der Junge Darko versucht Regenwürmer aus dem Fenster des achten Stocks zu angeln. Passend zu Darkos Abenteuer malte Stephan Lomp live Bilder.

Die Kinder im Saal wurden dabei mit einbezogen und durften raten, welches Tier Darko wohl als nächstes geangelt hat. 



Die Veranstaltung hat allen Anwesenden viel Spaß bereit und die beiden Künstler wurden mit großem Applaus und vielen Blumen belohnt.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Rezension: Blutacker

Letzten Monat durfte ich den neuen Roman Blutacker von Lorenz Stassen an Euch verlosen. Ich habe das Buch inzwischen gelesen und möchte es Euch nun genauer vorstellen.

Buchtitel

Blutacker

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 351
Preis: 12,99 € (Verlag | Hugendubel* | Amazon*)
Erschienen: 12.11.2018
ISBN: 978-3-453-43944-3

Bewertung: ★★★★★


Zum Inhalt

Nicholas Meller ist nicht mehr der kleine unbekannte Anwalt. Er hat jetzt eine bekannte Kanzlei in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Er fährt einen Aston Martin und kann sich kaum vor Aufträgen retten. 
Eines Tages wird in der Nähe ein Postbote ermordet und ein Paket entwendet. Adressat der Sendung ist Nicholas Meller. Schwebt er nun auch in Gefahr und wieso soll er einen Mandanten zu einer Auktion für ein Stück Acker begleiten?

Meine Meinung

Auch im neuen Fall für Nicholas Meller behält Lorenz Stassen seinen Schreibstil bei. Wer bereits den Angsmörder gelesen hat, findet sich schnell in die Geschichte hinein. Nic erhält einen Auftrag von Baron von Westendorff und betritt damit die Welt der Schönen und Reichen. Im Hause des Barons lernt er viele neue Leute kennen. Doch wer meint es ehrlich mit ihm?
"Sie hatten das Ziel direkt vor Augen, trotzdem haben Sie in den Rückspiegel gesehen."
Sowohl Nic als auch Nina begeben sich in eine neue Welt. Gleichzeitig kriselt es zwischen ihnen. Beide haben Geheimnisse vor dem anderen. Nic's Gefühlswelt gerät durcheinander. Er erlebt ein hin und her zwischen Angst und Zuneigung, Vertrauen und Mißtrauen. Am Ende weiß er nicht mehr wem er überhaupt noch trauen kann. 

Lorenz Stassen gelingt es, dem Leser einen spannenden Thriller zu präsentieren und man stellt sich ebenfalls die Frage, wem kann Nic noch trauen. Hat man einen Verdacht, wird der mehrere Seiten später wieder zerstört.

Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und wer sich fragt, was es denn nun mit dem Blutacker auf sich hat, der muss wohl oder übel das Buch selbst lesen, denn sonst würde ich zuviel verraten.

Vielleicht hat ja der eine oder andere noch etwas Platz auf seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Auch wenn die Geschichte unabhängig gelesen werden kann, empfehle ich vorher den Angstmörder zu lesen.



Nochmal einen großen Dank an den Autor für das Buch und wer das Interview mit Lorenz Stassen noch nicht gelesen hat, kann das hier gerne nachholen. Eine Leseprobe findet ihr hier.


In der Nicholas-Meller-Reihe sind bisher erschienen:

1. Angstmörder  (Rezi)
2. Blutacker

Sonntag, 11. November 2018

Verlosung: Auslosung Blutacker

Es ist soweit. Das Gewinnspiel für die beiden Bücher von Lorenz Stassen ist beendet.

Ich habe per Glücksrad ausgelost.


Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner. Teilt mir bitte per Email Eure Adresse für den Versand der Bücher mit.



Bei allen anderen bedanke ich mich für die Teilnahme und wünschen viel Glück für die nächste Verlosung.

Montag, 29. Oktober 2018

Verlosung: Neues von Nicholas Meller


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Im letzten Jahr habe ich Euch den Debütroman Angstmörder von Lorenz Stassen vorgestellt. 

Hier geht es zu meiner Rezension.





Am 12. November erscheint der 2. Band der Nicholas-Meller-Reihe. In Blutacker kann sich der Anwalt Nicholas kaum noch vor Aufträgen retten. Der Fall um den Angstmörder hat für soviel Publicity gesorgt, dass er sich nun entschlossen hat, noch Mitarbeiter einzustellen und in die Innenstadt von Köln zu ziehen.

Ich habe mir bereits die Leseprobe angesehen. Sie liest sich sehr gut. Nicholas Meller bekommt einen neuen Mandanten und zwar keinen geringeren als Baron von Westendorff. Meller soll sich um einen in Russland verhafteten Klienten kümmern. Außerdem wird ein Paketbote brutal ermordet und ein Paket entwendet.

Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht.

Lorenz Stassen hat mir anlässlich der Veröffentlichung von Blutacker ein Interview gegeben. Außerdem darf ich unter den Lesern meines Blogs zwei Blutacker-Taschenbücher verlosen. Mehr dazu am Ende des Beitrages.



Interview mit Lorenz Stassen

Mit ihrem Buch Angstmörder haben sie ein erfolgreiches Debüt geschafft. Sie sind jedoch schon länger als Drehbuchautor, z. B. für Serien wie Alarm für Cobra 11 oder die Soko-Reihe aktiv. Wie kam es dazu, anstelle eines Drehbuchs nun einen Roman zu schreiben?

Das hatte ich schon lange vorgehabt. Nur Drehbücher zu schreiben, ist auf Dauer etwas ermüdend und es reden auch viele Leute mit: Produzent, Redakteur, Regisseur. Beim Roman ist man viel freier, der Text steht für sich und dient nicht nur als Vorlage für einen Film. Das macht sehr viel Spaß. 

Schreiben Sie auch weiterhin Drehbücher?

Ja. Es dauert einige Zeit, sich als Romanautor zu etablieren, um ganz davon leben zu können. Drehbücher zu schreiben, bleibt aber immer auch eine gute „Fingerübung“, weil die Geschichte im Drehbuch sehr stark verdichtet ist. Als Drehbuchautor muss man viel über Dramaturgie wissen. Dialoge im Film sind meist knackiger und präziser als in den meisten Romanen. 

Was ist stressiger: Drehbuch- oder Romanautor zu sein?

Drehbuchautor. Der Stress hat damit zu tun, dass erstens viel mehr Leute mitreden und zweitens: Grundsätzlich kurz vor Drehbeginn gibt es doch noch Änderungswünsche, die dann auf den letzten Drücker erledigt werden müssen. Das liegt in der Natur der Sache, da kann man nichts dran ändern. Beim Roman geht alles etwas langsamer und ruhiger vonstatten, allerdings steigt kurz vor der Veröffentlichung die Nervosität. 

Woher nehmen Sie Ihre Ideen für die Bücher? Nutzen Sie reale Personen und echte Fälle als Vorlage?

Ideen fliegen mir meistens so zu, aber nicht selten haben sie einen Bezug zu realen Personen oder Ereignissen. Meine Romane sind aber nicht autobiografisch. Ich recherchiere gerne, lerne dadurch höchst unterschiedliche Leute kennen und oft bleiben durch solche Gespräche ein paar gute Ideen hängen. 
In dem neuen Roman Blutacker, dem zweiten Band der Nicholas-Meller-Reihe, ist die Hintergrundgeschichte sehr real, aber ich darf leider nicht mehr darüber erzählen, sonst müsste ich spoilern. Blutacker spielt in der Welt des deutschen Adels, Meller bekommt gleich zu Beginn einen neuen Mandanten: Baron von Westendorff. In dem Thriller geht es um Psychopathen in Maßanzügen. Sie morden nicht mit Messern, sondern eher mit „goldenen Füllfederhaltern“. 

Wie schreiben Sie Ihre Bücher? Auf Papier oder gleich digital?

Digital. Ich redigiere den Text auch mehrfach, bis alles stimmt. 

Wo schreiben Sie am liebsten?

In meinem Büro. Da ist es unordentlich und da sind andere Leute, die keine Bücher schreiben. Wenn ich Lust habe, gehe ich mal zum Quatschen nach nebenan. Ich kann aber auch die Tür hinter mir zumachen und habe meine Ruhe. Das Büro ist nicht schön, aber es hat die richtige Atmosphäre. 

Lesen sie selbst Bücher und wenn ja, welche sind ihre Lieblingsbücher? Welches Buch lesen sie aktuell?

Ich habe gerade erst einen neuen Autoren für mich entdeckt: Gianrico Carofiglio. Er ist Bestsellerautor in Italien, absolut verdient. Seine Stories wirken echt, man spürt die Lebenserfahrung des Autors. Wenn es so etwas wie ein literarisches Vorbild gibt, dann Michael Connelly mit seiner Harry-Bosch-Reihe. Ich habe gerade den 21. Band gelesen. Connelly lässt zwar mit der Zeit ein wenig nach, aber er ist immer noch ein Großmeister. 

Sie schreiben Thriller, doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kriminalroman und einem Thriller? Ist es nur eine Frage der Verkaufspsychologie?

Nein, keine Verkaufspsychologie. Es geht darum, dem Leser eine Orientierung zu geben. Die Grenzen zwischen den beiden Genres sind allerdings fließend. Der Angstmörder wird von manchen als Krimi eingestuft, andere Leser empfinden schon den Prolog als zu brutal. Man kann es nicht jedem recht machen. 
„Blutacker“ ist ein Thriller. Es geht nicht vordergründig um die Aufklärung eines Mordfalles, sondern um Nicholas und Nina, die in eine lebensbedrohliche Intrige hineingeraten – natürlich unverschuldet. 
Ich möchte den Unterschied zwischen den beiden Genres mal so beschreiben: Ein Krimi erzählt von einem Verbrechen, meistens aus der Sicht eines Kommissars, der einen Mordfall löst. Ein Thriller dagegen bindet die Hauptfigur mit in den Kriminalfall ein, die Hauptfigur muss aktiv bedroht sein und insgesamt ist die Brutalität in einem Thriller etwas genauer geschildert. Aber wie schon geschrieben: die Übergänge sind fließend. 

Könnten Sie sich auch vorstellen, einmal ein Kinderbuch zu schreiben?

Im Moment nicht, nein. 


Vielen Dank für das Interview und die Bereitstellung der Bücher. 


Verlosung

Um eins der Bücher zu gewinnen, schickt eine Email an dirkliestundtestet(at)gmx.de und beantwortet folgende Frage:

Wer ist das literarische Vorbild von Lorenz Stassen?



Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen könnt ihr bis zum 11. November 2018 um 12:00 Uhr. Die Gewinner werden auf dem Blog bekanntgegeben und per Email informiert. Die Emailadressen werden zum Zwecke der Verlosung gespeichert und im Anschluss wieder gelöscht. Mit Eurer Teilnahme stimmt Ihr der Veröffentlichung Eures Namens auf meinem Blog zu.

Dienstag, 13. März 2018

Große Verlosung zur Leipziger Buchmesse 2018


Vom 15. März bis 18. März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Grund genug eine große Verlosung zu starten. Es gibt 12 Bücher zu gewinnen.

Die Verlosung startet sofort und endet am Samstag, den 24.03.2018 um 23:59 Uhr.

Wie könnt ihr gewinnen?
  • Folgt meinem Blog
  • Schreibt als Kommentar, ob ihr für alle Preise in den Lostopf wollt oder nennt die Zahlen der gewünschten Preise
  • Teilen ist erwünscht aber keine Pflicht

Sonntag, 3. Dezember 2017

Spannend bis zum Ende

Weltbild sucht ab und zu Testleser. Bei dem Thriller Angstmörder wurde ich ausgewählt.


Buchtitel

Angstmörder

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Seitenzahl: 349

Preis: 12,99 € (Amazon | Weltbild)

Bewertung: ★★★★★


Angstmörder ist der erste Roman von Lorenz Stassen. Das Debüt ist ihm gelungen.


"Der Waldboden war feucht und kalt, und mit dem Bewusstsein kehrten die Schmerzen zurück."


Bereits auf den ersten Seiten taucht man schnell in das Geschehen ein. Dank des flüssigen Schreibstils ist es ein Genuss den Ermittlungen des Anwalts Nicholas Meller und seiner Referendarin Nina Vonhoegen zu folgen. Die 25jährige Studentin hat von Geburt an keinen rechten Arm. Doch das hindert sie nicht daran, Nicholas bei seinen Ermittlungen tatkräftig zu unterstützen.

ⓒ Random House/Michael Schäfer
Völlig unerwartet sieht sich Nicholas, der in Westsibirien geboren wurde und jetzt als Pflichtverteidiger in Köln sein Geld verdient, plötzlich einem Mordfall gegenüber. Er soll einen ehemaligen Mandanten verteidigen, da dieser wegen Mordes an seiner Frau angeklagt ist.

Bei der Suche nach einem Alternativmörder kommen die beiden dem wahren Täter immer näher und bringen sich damit selbst in Lebensgefahr...

Mir hat dieser Thriller, ich würde ihn eher als Kriminalroman einstufen, sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende bleibt das Buch spannend und selbst als man denkt, nun ist alles klar, schafft es Lorenz Stassen den Leser zu überraschen.


"Er war extrem geschickt. Er konnte jedes Schloss öffnen, konnte seine Opfer digital ausspionieren. Er war manipulativ, und das Schlimmste: Er hatte ein gewinnendes Wesen. So wie viele Psychopathen."


ⓒ Lorenz Stassen

Die beiden Hauptcharaktere Nicholas Meller und Nina Vonhoegen haben durchaus Potenzial für weitere Fälle. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Lorenz Stassen.

Wie ich aus erster Hand erfahren durfte, arbeitet er bereits an einer Fortsetzung. Diese soll im Oktober 2018 erscheinen. Bis dahin wünsche ich dem Autor, dass sein Debütroman ein großer Erfolg wird.





Hier geht es zur Leseprobe und hier könnt ihr euch auf der Testleser-Seite von Weltbild.de für ein aktuelles Buch bewerben. Vielen Dank an Weltbild.de für die Übersendung des Rezensionsexemplars.

TIPP: Am 11.01.2018 findet in Hannover eine Lesung mit Lorenz Stassen statt.