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Sonntag, 13. Juli 2025

Rezension: Geheimakte Labrador (Jubiläumsausgabe)

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Geheimakte Labrador – Jubiläumsausgabe
Der Auftakt zur Abenteuerreihe rund um Max Falkenburg


Vor einiger Zeit habe ich euch bereits die Geheimakte Midras von André Milewski vorgestellt. Nun habe ich mir die Jubiläumsausgabe des ersten Teils der Geheimakten gekauft und möchte ihn euch ebenfalls vorstellen.


Buchtitel

Geheimakte Labrador (Jubiläumsausgabe)

Autor

André Milewski

Verlag

Self-Publisher

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 293
Preis: 13,99 € (Verlag | Graff* | Amazon*)

Erschienen: 01.12.2022

ISBN: 978-398760-008-1

Bewertung: ★★★★★



Wir schreiben das Jahr 1952. Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingermuseum in Oslo. Von Archäologie hat er zwar durch seinen Vater – den bekannten Ägyptologen Carl Falkenburg – schon einiges mitbekommen, doch selbst steht er noch ganz am Anfang seines Weges.

Während seines Dienstes wird er Zeuge, wie ein fremder Mann ein Ausstellungsstück manipuliert und ein verborgenes Medaillon entwendet. Max zögert nicht, nimmt die Verfolgung auf und kann das Artefakt tatsächlich zurückholen. Gemeinsam mit dem Museumsdirektor Ingstad untersucht er das Medaillon, das Hinweise auf ein sagenumwobenes Artefakt gibt: den legendären Hammer des nordischen Gottes Thor.

Sonntag, 23. März 2025

Rezension: Der Ägyptologe (Die Falkenburg Chroniken 1)

[Werbung, selbstgekauft]

Eine spannende Geschichte über die Öffnung des Grabes von Tutanchamun 



Buchtitel

Der Ägyptologe

Autor

André Milewski

Verlag

Self-Publisher

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 312
Preis: 14,00 € (Verlag | Amazon*)

Erschienen: 27.03.2019

ISBN: 979-8337500133

Bewertung: ★★★★★



1922 - Carl Falkenburg studiert Ägyptologie. Durch gute Kontakte bekommt er die Gelegenheit bei einer Ausgrabung im Tal der Könige teilzunehmen. Es handelt sich um die Grabung von Howard Carter. Dieser ist zunächst nicht gerade darüber erfreut, einen Deutschen in sein Team aufzunehmen, doch der Finanzier und Inhaber der Grabungslizenz George Herbert, 5. Earl of Carnarvon besteht darauf. Carl ist hocherfreut, denn es handelt sich um das Grab des Pharaos Tutanchamun...

André Milewski nimmt uns mit nach Ägypten zu der wohl bedeutendsten Ausgrabung in der ägyptischen Geschichte mit. In einer spannenden und unterhaltsamen Art erzählt der Autor seine Geschichte über die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun. Dabei versucht er möglichst nah an den bekannten Fakten zur wahren Ausgrabung zu bleiben, aber auch seine fiktiven Protagonisten in Szene zu setzen. 

Donnerstag, 19. Dezember 2024

Rezension: Liegt die Antwort in den Sternen?

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Wie moderne Technik in der Archäologie helfen kann



Buchtitel

Liegt die Antwort in den Sternen?
Wie Astrophysik die Rätsel der Archäologie löst

Autoren

Gisela Graichen, Harald Lesch

Verlag

Propyläen by Ullstein Buchverlage

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 320
Preis: 32,00 € (Verlag)
Erschienen: 27.10.2022

ISBN: 978-3-549-10046-2

Bewertung: ★★★★★



Archäologie ist ein spannendes und interessantes Gebiet. Vieles wurde bereits auf der ganzen Welt entdeckt oder ausgegraben. Doch je mehr Funde die Archäologen entdecken, desto mehr Rätsel gilt es zu lösen. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen beruht vieles in der Archäologie auf Annahmen oder Vergleichen. 

Viele Entdeckungen deuten darauf hin, dass früher Dinge existierten, die es nach aktueller Geschichtsschreibung nicht geben dürfte. Seien es nun Abbildungen von Astronauten und Raumschiffen auf alten Höhlenmalereien, eine Jahrtausende alte Batterie oder auch der Bau der Pyramiden. Präastronautiker wie Erich von Däniken haben dazu ihre eigenen Theorien, die darauf basieren, dass die Menschheit vor langer Zeit Besuch aus dem Weltall hatte. 

Die Autorin Gisela Graichen berichtet von besonders spektakulären archäologischen Funden und Harald Lesch versucht hierfür Erklärungen zu finden, die ihm Naturwissenschaft und Astrophysik liefern.

Samstag, 5. November 2022

Rezension: Geheimakte Midas

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Die Suche nach dem Goldenen Vlies


Auf der BuchBerlin 2022 habe ich André Milewski kennengelernt. Er hat mir sein Buch "Geheimakte Midas" mitgegeben, welches ich euch heute vorstellen möchte.



Buchtitel

Geheimakte Midas

Autor

André Milewski

Verlag

Self-Publisher

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 384
Preis: 13,99 € (Verlag | Amazon*)

Erschienen: 10.07.2020

ISBN: 978-3752974010

Bewertung: ★★★★★



1955 - Max Falkenburg studiert in Boston Archäologie. Bereits sein Vater Carl war ein berühmter deutscher Archäologe, der leider viel zu früh gewaltsam aus dem Leben gerissen wurde. Zusammen mit dem japanischen Professor Morita und weiteren Kommilitonen reist er nach Athen zu einem Symposium. Dabei ahnt Max noch nicht, das er stellvertretend für seinen Vater eine Ehrung für dessen Lebenswerk entgegennehmen soll. Nachdem er im Rampenlicht gestanden hat, wird er von anderen Archäologen bedrängt, die Informationen über seinen Vater haben wollen. Angeblich hat Carl Falkenburg für Hitler gearbeitet. Doch Max weiß davon nichts. Ungewollt gerät Max in eine Jagd nach dem Goldenen Vlies. Dieses soll einst dem sagenhaften König Midas gehört haben. 

Gemeinsam mit Max begibt sich der Leser auf eine spannende Reise von Athen bis zum Schwarzen Meer. Dabei schweben Max und seine Freunde mehrfach in Lebensgefahr. Der Schreibstil des Autors flüssig. Das Buch bietet eine Mischung aus Abenteuer und historischen Fakten. Am Ende ist die Geschichte rund und nachvollziehbar. Für mich ist es das erste Buch von André Milewski. Auch wenn ich die anderen Bände noch nicht kenne, habe ich mich schnell in die Geschichte hineingefunden. 

Sonntag, 24. Juli 2022

Rezension: Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Ein beeindruckendes Buch zur Sonderausstellung




Buchtitel

Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte

Herausgeber

Harald Meller und Michael Schefzik

Verlag

wbg Theiss

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 240
Preis: 28,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 07.12.2020

ISBN: 978-3-8062-4223-2

Bewertung: ★★★★★



Die Himmelsscheibe von Nebra ist seit ihrer Entdeckung ein Magnet für Forscher und Besucher gleichermaßen. Gemeinsam mit dem British Museum hat das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle eine Sonderausstellung durchgeführt. Diese fand unter dem Namen "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" in Halle (04.06.2021 - 09.01.2022) und "The world of Stonehenge" in London (17.02.2022 - 17.07.2022) statt. 

Die Ausstellung zeigte neue Funde und Befunde aus Sachsen-Anhalt, die durch Objekte aus 14 Ländern ergänzt wurden. Passend zu der Sonderausstellung ist das Buch "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" erschienen. Für alle, die die Ausstellung noch einmal Revue passieren lassen wollen und auch für jene, die es leider nicht geschafft haben, die Ausstellung zu besuchen, werden die Ausstellungsstücke auf großformatigen Fotos präsentiert. Dazu gibt es Erklärungen verschiedener Archäologen.

Das Buch ist in die Bereiche
  • Das Ende der Steinzeit
  • Die Ersten Europas
  • Das Reich der Himmelsscheibe
  • Staaten und Armeen
  • Sakraler Ort - Sakrale Landschaften
  • Schätze aus Flüssen, Meeren und Bergen
  • Neue Horizonte
  • Katalog der ausgestellten Objekte

So kann der Leser tief in die Welt der Himmelsscheibe von Nebra eintauchen. Es ist beeindruckend, welche Ergebnisse die 20-jährige Forschung bereits geliefert hat. Ich selbst habe das Original der Himmelsscheibe bereits im Landesmuseum bestaunen können und auch den Fundort sowie die extra geschaffene Arche von Nebra besucht. 

Wer die Himmelsscheibe von Nebra im Original betrachten will, muss sich noch etwas gedulden oder die Ausstellung im Drents Museum in Assen in den Niederlanden besuchen. Dort wird die Himmelsscheibe vom 06.08.2022 - 18.09.2022 gezeigt.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich vergebe 5 Sterne. Auch ohne die Ausstellung besucht zu haben, bekommt man mit ihm einen guten Überblick über die aktuellen Erkenntnisse rund um die Himmelsscheibe von Nebra. Für alle Besucher ist es eine gute Ergänzung und die Möglichkeit sich noch intensiver mit den gezeigten Exponaten zu beschäftigen.








Vielen Dank an wbg Theiss für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Rezension: Griff nach den Sternen

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Neues von der Himmelsscheibe


Vom Ullstein Verlag wurde mir das Buch "Griff nach den Sternen" als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.



Buchtitel

Griff nach den Sternen
Nebra, Stonehenge, Babylon: Reise ins Universum der Himmelsscheibe

Autoren

Harald Meller * Kai Michel

Verlag

Propyläen by Ullstein Buchverlage

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 272
Preis: 39,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 31.05.2021

ISBN: 978-3-549-10027-1

Bewertung: ★★★★★



Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer befindet sich aktuell auf seiner Mission "Cosmic Kiss" auf der ISS. Das Logo der Mission ist von der Himmelsscheibe von Nebra inspiriert, von welcher er auch eine Kopie mit zur ISS genommen hat. Harald Meller, Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle, freut es, dass die Himmelsscheibe auf Reisen ins All geht. In seinem neuesten Buch stellt er uns zusammen mit Kai Michel die neuesten Erkenntnisse zu diesem besonderen archäologischen Fundstück vor.

Der Himmel hat die Menschen seit jeher fasziniert. Mit der Himmelsscheibe von Nebra liegt derzeit die älteste konkrete Darstellung des Himmels vor. Seit sie vor 20 Jahren von Harald Meller aus den Händen von Schatzräubern gerettet wurde, haben sich zahlreiche Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit ihr beschäftigt. In "Griff nach den Sternen" bekommen wir einen Einblick in die neuesten Erkenntnisse. Dabei erfahren wir u.a. dass die Materialien für die Herstellung der Scheibe aus weit entlegenen Orten stammen. Gemeinsam mit Harald Meller und Kai Michel begeben wir uns auf eine Reise in die Zeit der Himmelsscheibe. Wir besuchen Stonehenge, die Tempel von Babylon, aber auch das Reich der Pharaonen. Es ist erstaunlich, dass es bereits damals vor 5.000 Jahren einen globalen Handel gab. Das belegen zahlreiche Funde auf der ganzen Welt. Wurde über diese Handelsrouten auch das Wissen der Himmelsscheibe nach Nebra gebracht?

In einen sehr interessanten und informativen Buch erfahren wir viel über die Bronzezeit. Dabei fällt es auch Laien leicht, dem Archäologen zu folgen. Der Schreibstil gefällt mir gut und dank zahlreicher Fotos und Zeichnungen kann man sich ein sehr gutes Bild von den beschriebenen Dingen machen. 

Das Buch ist ein Muss für alle Fans der Himmelscheibe von Nebra und auch für alle anderen eine lohnenswerte Lektüre. Wer Lust hat, kann sich anschließend selbst auf eine Reise in das Reich von Nebra begeben und neben dem Fundort der Himmelsscheibe auch weitere interessante Orte in Mitteldeutschland besuchen. 

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir vergeben 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.


Mehr zur Himmelsscheibe findet ihr hier: https://www.himmelsscheibe-erleben.de/








Trailer zum Buch von Ullstein Buchverlage


Freitag, 1. Oktober 2021

Rezension: Die Wikinger

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Wer waren die Wikinger wirklich?


Buchtitel

Die Wikinger
Entdecker und Eroberer

Autoren

Jörn Staecker * Matthias Toplak

Verlag

Propyläen by Ullstein Buchverlage

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 480
Preis: 32,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 27.09.2019

ISBN: 978-3-549-07648-4

Bewertung: ★★★★★



Die Wikinger spielen in vielen Geschichten und Filmen eine große Rolle. Dort werden sie häufig als wilde Barbaren dargestellt, die mit ihren Schiffen losfahren und andere Völker überfallen. Doch wie waren sie wirklich? Jörn Staecker war Professor für Mittelalterarchäologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er hat sich intensiv mit den Wikingern beschäftigt. In seinem Buch wollte Jörn Staecker unser bisheriges Wissen und unser Bild der Wikingerzeit aus der archäologischen Perspektive auf die Probe stellen. Seinen Leserinnen und Lesern wollte er nicht "die" Geschichte der Wikinger erzählen, sondern aufzeigen, wie spannend, vielseitig und manchmal fremd sich das europäische Frühmittelalter und seine Menschen aus heutiger Sicht zeigen - sofern man nur die richtigen Fragen an die Archäologie stellt. Jörn Staecker war es nicht mehr vergönnt, dieses für ihn so wichtige Projekt fertigzustellen. Er verstarb im Dezember 2018 nach schwerer Krankheit. Befreundete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben es übernommen, seine Idee zu realisieren, sein Manuskript zu vollenden und mit ihren Beiträgen ein reflektiertes, kritisches Wikingerbild in die Öffentlichkeit zu tragen - ohne dass die Faszination für diese einzigartige Kultur verloren geht.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Rezension: Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Geheimnisse unter den Pyramiden Ägyptens


Während meiner Studienzeit habe ich viele Bücher von Erich von Däniken gelesen. Ich hatte auch die Gelegenheit, ihn einmal in Magdeburg bei einem Vortrag live zu erleben. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Erich von Däniken ist mittlerweile 85 Jahre alt und schreibt noch immer. Ich habe mich gefreut, dass mir der Kopp Verlag ein Rezensionsexemplar seines 42. Buches zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Buchtitel

Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.

Autor

Dr. h.c. Erich von Däniken

Verlag

Kopp

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 192
Preis: 19,99 € (Verlag)
Erschienen: 19.09.2019

ISBN: 978-3-86445-701-2

Bewertung: ★★★★☆



Adel H. war ein ägyptischer Reiseführer. Er kam bei dem Anschlag vom 17. November 1997 vor dem Hatschepsut-Tempel in Luxor ums Leben. Er war an diesem Tag mit einer Schweizer Reisegruppe unterwegs. 

Nun über 20 Jahre nach dem Tod des Ägypters berichtet Erich von Däniken, was er bei Reisen mit Adel H. von diesem erfahren hat. Erich von Däniken hat schon viele Reisen zu historischen Orten unternommen. Bei einer dieser Reisen im Jahr 1985 war Adel H. sein Reiseführer. Dieser kannte Erich von Däniken bereits durch seine Bücher, obwohl diese in Ägypten nicht veröffentlicht wurden. Am Ende der Tage haben die beiden oft noch lange zusammengesessen. Dabei erwähnte der Ägypter, dass er als 16jähriger Junge einmal eine Nacht unter der Pyramide von Sakkara verbracht hat. 

In seinem Buch berichtet Erich von Däniken, wieso Adel H. damals verschüttet wurde und was er in dieser Nacht des 6. Juni 1944 erlebt hat. Die Ereignisse war so intensiv, dass Adel keine Probleme hatte sich auch nach 40 Jahren noch an jedes Detail zu erinnern. EvD gibt diese Erlebnisse bildhaft wieder. Zusätzlich erklärt er die Hintergründe zu den verschollenen Labyrinthen auf unserer Erde. Dabei verweist er auf viele historische Aufzeichnungen, die unabhängig von einander über die Labyrinthe berichten. Er ist davon überzeugt, dass sie noch immer unter dem Wüstensand existieren.

In seinem letzten Kapitel wechselt der Autor das Thema. Er belegt, dass die Medien in letzter Zeit verstärkt das Thema Ufos und Außeririsches Leben aufgreifen und dieses entgegen älteren Berichten nicht mehr nur als Spinnerei abtun. So gibt es auch Berichte von Piloten der US-Navy über ungewöhnliche Beobachtungen sowie Hinweise auf eine geheime Basis in der Antarktis. Haben die Mächtigen dieser Welt beschlossen, die Menschheit schrittweise auf einen Kontakt vorzubereiten?

Im Buch finden sich auch zahlreiche Fotos aus seiner umfangreichen Sammlung. 

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr informativ. Beim Lesen hat mich das Glanzpapier etwas gestört, da es das Licht der Leselampe stark reflektiert. Die Papierwahl ist aber vermutlich den zahlreichen Farbfotos geschuldet. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sternen.



Mit einer Bestellung bei Amazon* könnt ihr den Blog unterstützen.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Rezension: Schatzsuche zwischen Saale und Unstrut

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Vor 20 Jahren, am 04. Juli 1999, war sie ein Beifang eines Fundes von Raubgräbern. Heute ist die Himmelscheibe von Nebra einer der bedeutendsten archäologischen Funde unserer Zeit. Ende letzten Jahres habe ich Euch bereits das Buch Die Himmelsscheibe von Nebra von Harald Meller vorgestellt (Rezi).

Dieses Buch war für Erwachsene, da es doch sehr ins Detail geht. Als wir nun planten, mit unseren Kinder nach Nebra zu fahren, habe ich ein passendes Kinderbuch gesucht und gefunden. Dieses möchte ich Euch heute vorstellen.


Buchtitel

Schatzsuche zwischen Saale und Unstrut
Lilly, Nikolas und die Himmelsscheibe von Nebra

Autor

Jörg F. Nowack

Verlag

Biber & Butzemann

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 112
Preis: 14,50 € (Verlag)
Erschienen: 01.10.2018
ISBN: 978-3-95916-047-6


Bewertung: ★★★★★



Das Buch

Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie. Lilly und Nikolas machen mit ihren Eltern Urlaub in Sachsen-Anhalt. Das klingt für die beiden erstmal nicht so toll, doch schnell stellen sie fest, dass es im Ursprungsland der Reformation viel zu entdecken gibt, denn die Saale-Unstrut-Region ist übersät mit historischen Dingen. So gibt es spannende Schlösser und Burgen zu bestaunen, ein Sonnenobservatorium, die Saline der Halloren, eine verwunschene Bibliothek und vieles mehr.

Montag, 24. Dezember 2018

Rezension: Die Himmelsscheibe von Nebra

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Im Boden von Sachsen-Anhalt liegen unzählige archäologische Objekte. Ein Großteil der Landesfläche ist Verdachtsfläche. Das muss ich im Rahmen meiner Arbeit als Projektant für Wirtschaftswege immer wieder feststellen.

Der wohl bekannteste Fund der letzten Jahre ist die Himmelscheibe von Nebra, welche 1999 gefunden wurde. Das Original kann man im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) betrachten. In der Nähe des Fundortes wurde die Arche Nebra geschaffen, in der man sich über alles Wichtige zur Himmelscheibe informieren kann.

Arche Nebra in der Abenddämmerung
Das beleuchtete Besucherzentrum hat gegen Abend eine ganz besondere
Wirkung. Copyright: Arche Nebra, Foto: janbitter.de

Großskulpturen
Sonne, Mond und Sterne – Großskulpturen bilden Elemente der
Himmelsscheibe nach. – Copyright: Arche Nebra, Foto: J. Lipták

In der Nähe gibt es noch einen Aussichtsturm und direkt an der Fundstelle, das Himmelsauge. Einen Besuch der Einrichtungen kann ich empfehlen.

In den letzten Jahren sind viele Bücher zum Thema Himmelscheibe erschienen, doch nun gibt es endlich ein Buch mit Informationen aus erster Hand, denn Prof. Dr. Harald Meller, der Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte und Kai Michel, Historiker und Literaturwissenschaftler haben gemeinsam das Buch Die Himmelscheibe von Nebra - Der Schlüssel zu einer untergegangenen Kultur im Herzen Europas veröffentlicht.


Buchtitel

Die Himmelsscheibe von Nebra
Der Schlüssel zu einer untergegangenen Kultur im Herzen Europas

Autoren

Harald Meller * Kai Michel

Verlag

Propyläen by Ullstein Buchverlage

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 384
Preis: 25,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 21.09.2018
ISBN: 978-3-549-07646-0

Bewertung: ★★★★★




Das Buch über die Himmelscheibe von Nebra ist in erster Linie ein Sachbuch, doch auf Grund der Umstände, wie das archäologische Objekt in den Besitz des Landesmuseums kam, beginnt das Buch wie ein Kriminalroman.

Die Himmelscheibe wurde 1999 von Sondengängern am Mittelberg gefunden und illegal verkauft, denn Sachsen-Anhalt gehört zu den sogenannten Schatzregalen, somit gilt: "Bewegliche Kulturdenkmale, die herrenlos sind oder die so lange verborgen gewesen sind, dass ihr Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, werden mit der Entdeckung Eigentum des Landes..." (§12 Abs. 1, DSchG LSA).

Harald Meller beschreibt, wie er der Himmelscheibe auf die Spur gekommen ist und diese letztlich mit Unterstützung der Polizei für das Museum retten konnte.

"Um das Jahr 1600 vor Christus im Boden vergraben, handelt es sich bei der Scheibe aus Bronze und Gold um die älteste bisher gefundene konkrete Darstellung des Himmels."

Auf Grund der Aussagen der Finder sowie der hinterlassenen Spuren, wurde der Fund nachgestellt. Im weiteren berichtet das Buch über die ausführlichen Untersuchungen der Himmelsscheibe. Dabei werden mögliche Deutungen über den Sinn der Darstellungen auf der Scheibe besprochen. Die Beschreibungen sind dabei unterhaltsam gehalten. Oft wird weit ausgeholt, was aber aus meiner Sicht als archäologischer Laie durchaus nützlich ist, um die Erklärungen besser zu verstehen. Sehr gut wird beschrieben, wie selbst die einzelnen Materialien der Scheibe auf ihre Zusammensetzung und mögliche Herkunft untersucht wurden.
Da der Fund aus einer Zeit ohne schriftliche Aufzeichnungen stammt, ist es besonders schwer die Rätsel der Himmelscheibe zu lösen.

Das Buch ist in die Teile Der geschmiedete Himmel und Das Reich der Himmelscheibe unterteilt. Während der erste Teil über den Fund und die Untersuchungen berichtet, widmet sich der zweite Teil des Buches der Zeit, in der die Himmelsscheibe erschaffen wurde.

Verteilt über das ganze Buch gibt es auch immer wieder ergänzende Darstellungen zum jeweiligen Thema.




Am Ende des Buches gibt es noch Informationen zu den Ausstellungen rund um die Himmelsscheibe.


Fazit

Mir hat das Buch über die Himmelsscheibe sehr gut gefallen. Obwohl ich bereits die Ausstellung im Landesmuseum sowie die Arche Nebra besucht habe, konnte ich noch viel Neues und vor allem Interessantes über dieses bedeutende Fundstück erfahren.


Hinweis:

Am Samstag, den 19. Januar 2019 findet in der Arche Nebra eine Autorenlesung statt. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Arche (Link).


Weiterführende Verweise:

Hier könnt ihr das Buch bei Amazon* kaufen:



Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.