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Samstag, 4. Juli 2026

Rezension: Spielverderberin

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Zwischen Dorfjugend, Freundschaft und einem düsteren Geheimnis


Buchtitel

Spielverderberin

Autorin

Marie Menke

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 224
Preis: 23,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 12.02.2026

ISBN: 978-3-462-00873-9

Bewertung: ★★★★★


Mit „Spielverderberin“ legt Marie Menke ihr Debüt vor. Begonnen hat die Autorin bereits 2016 mit ersten Texten – kurz nach dem Abitur. Während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres in einer Jugendherberge kam sie mit vielen Jugendlichen ins Gespräch und hörte zahlreiche Geschichten. Einige dieser Eindrücke sind später in ihren Roman eingeflossen. Für die Veröffentlichung bei KiWi wurde das Manuskript noch einmal umfassend überarbeitet.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Sophie, Lotte und Romy. Die drei Freundinnen leben im Süthland, gehen gemeinsam zur Schule und bereiten sich auf das Abitur vor. Während Sophie und Lotte dort aufgewachsen sind, ist Romy erst aus München zugezogen.

Die Freundinnen haben Pläne für die Zukunft. Nach dem Abitur möchten sie ihr Leben und ihre Freundschaft in Köln fortsetzen. Doch die Vergangenheit wirft lange Schatten.

Sonntag, 15. September 2024

Rezension: Pi mal Daumen

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Der Hochbegabte und die Oma


Heute möchte ich euch ein Buch über eine ganz ungewöhnliche Freundschaft vorstellen.


Buchtitel

Pi mal Daumen

Autorin

Alina Bronsky

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Medium: Hardcover
Seitenzahl: 272
Preis: 24,00 € (Verlag)
Erschienen: 15.08.2024

ISBN: 978-3-462-00425-0

Bewertung: ★★★★★


Oscar und Moni treffen sich zum ersten mal in der Uni. Sie wollen beide Mathematik studieren. Dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Oscar ist 16 Jahre alt und Moni bereits 53. Mit vollem Namen heißen sie Oscar Maria Wilhelm Graf von Ebersdorff und Monika Kosinsky. Während Oscar in seinem kurzen Leben bereits seine Hochbegabung bewiesen hat, hält sich Monis Familie für dumm und von Mathematik will keiner etwas wissen. Deshalb hat sich Moni auch heimlich an der Uni angemeldet und erzählt ihrer Familie sie sei bei einem Job. Von denen hat sie schließlich mehrere um über die Runden zu kommen. Zusätzlich muss sich Moni immer wieder um ihre Enkelkinder kümmern, da ihre Tochter mit diesen überfordert ist.

Oscar betrachtet Moni zunächst als soziales Projekt. Er hilft ihr sich auf dem Campus zurechtzufinden und unterstützt sie bei den Übungsblättern. Dabei geht er fest davon aus, dass Moni so wie der Großteil der Kommilitonen nach den ersten Prüfungen das Handtuch wirft. Doch da schätzt er Moni völlig falsch ein. Denn die tut sich zwar schwer mit der Mathematik, doch sie hat ein Ziel vor Augen. Sie will sich beweisen, dass sie nicht zu doof ist, um Mathe zu studieren. Für Oscar ist Moni, die ihn liebevoll "Kleiner" nennt, ebenfalls eine Unterstützung, denn mit seinen erst 16 Jahren hat Oscar mit dem Alltag zu kämpfen. 

Montag, 12. April 2021

Rezension: Totentanz im Pulverschnee

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Arno Bussi macht Urlaub in Tirol

Seit ich auf der Leipziger Buchmesse 2019 an der Österreichischen Kriminacht teilgenommen habe, bin ich ein Fan von Arno Bussi. Daher habe ich mich gefreut, als ich von Kiepenheuer & Witsch das dritte Buch der Krimireihe von Joe Fischler als Rezensionsexemplar erhalten habe. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.



Buchtitel

Totentanz im Pulverschnee
Ein Fall für Arno Bussi

Autor

Joe Fischler

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 320
Preis: 11,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 11.02.2021

ISBN: 978-3-462-05511-5

Bewertung: ★★★★★




Es ist Winter und der Inspektor Arno Bussi sitzt weiterhin im Bundeskriminalamt in Wien. Das Leben könnte schön und kurzweilig sein, säße der Arno nicht ausgerechnet in der Statistik-Abteilung. Da er für das langweilige Büroleben einen Ausgleich braucht, hat er begonnen für den Triathlon zu trainieren. Probleme bereitet ihm dabei das Schwimmen. Als die Mama ihn fragt, ob er sie für einen Kurzurlaub nach Tirol begleitet, denkt er sich, das Hotel hat auch ein eigenes Schwimmbad, also warum nicht. Dann kann er auch dort trainieren.

Arno Bussi fährt mit der Mama nach Maria Schnee. Zuvor hat er jedoch gelesen, dass der Name täuscht, denn Maria Schnee hat arge Probleme wegen akutem Schneemangel. Doch das lässt die Veranstalter des Eisfestivals nicht verzagen. Der ganze Platz vor dem Hotel ist eine große Eisfläche. Ringsum gibt  es jede Menge Fressbuden und direkt am Hotel steht eine große Bühne. Das wird dann wohl doch nichts mit dem entspannten Trainieren, denkt der Arno, zumal die nette Rosa an der Rezeption ihm sagt, dass das Schwimmbad geschlossen ist.

Da stürzt sich der Arno eben doch mit der Mama in den Trubel. In der Nacht kommt dann die Mama plötzlich an und erzählt, die Rosa wurde entführt und Arno muss sie wiederfinden. Obwohl das nun nicht in seine Zuständigkeit fällt, lässt sich der Arno breitschlagen und beginnt erstmal vorsichtig zu ermitteln. Er findet heraus, dass die Rosa wirklich weg ist, doch am Abend steht sie auf einmal wieder auf der Bühne. Dann ist ja wieder alles gut, denkt der Arno, bis am nächsten Tag eine Tote auf dem Festplatz gefunden wird und Maria Schnee doch noch seinen Schnee bekommt....

Auch in Arnos drittem Fall geht es wieder rasant daher. Zum Einen ist es spannend, doch zum Anderen muss man auch immer wieder schmunzeln. Joe Fischler bleibt seinem Schreibstil treu und schafft es den Leser zunächst zu verwirren. Am Ende wird aber alles aufgeklärt und es gibt keine Ungereimtheiten. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich vergebe 5 von 5 Sterne. 

Hier geht es zur Leseprobe.


Die Arno-Bussi-ermittelt-Reihe:
  1. Der Tote im Schnitzelparadies (Rezi)
  2. Die Toten vom Lärchensee (Rezi)
  3. Totentanz im Pulverschnee

Sonntag, 26. April 2020

Rezension: Die Toten vom Lärchensee

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Arno Bussi ermittelt wieder


Im April ist der zweite Band der Arno Bussi Reihe erschienen. Ich habe mich sehr gefreut, dass mir Kiepenheuer & Witsch ein Rezensionsemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung zum Buch wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Buchtitel

Die Toten vom Lärchensee
Ein Fall für Arno Bussi

Autor

Joe Fischler

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 320
Preis: 11,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 08.04.2020

ISBN: 978-3-462-05320-3

Bewertung: ★★★★★


Nachdem Arno Bussi seinen Fall in Vorderkitzlingen hervorragend gelöst hatte, ging es zurück nach Wien. Dort sitzt er wieder in der Kriminalstatistik. Doch dann schickt ihn der Innenminister Qualtinger erneut nach Tirol. Er verspricht ihm, wenn er dort einen fünf Jahre alten Fall löst, wird er anschließend in den aktiven Dienst versetzt. Also macht sich der Arno bei großer Hitze auf die Reise an den Tiroler Lärchensee.  

Vor Ort wird er von Bernhard, einem wortkargen Dorfpolizisten, und seinem Hund Bernhard, ja er heißt genauso, empfangen. Während Arnos Untersuchungen kommt es zu Protesten gegen den Bau mehrerer Chalets am See. Dabei verguckt er sich in die Demonstrantin Laura, die ihn stark an Lara Croft erinnert. Als dann auch noch ein Mensch zu Tode kommt, hat Arno plötzlich neben seinem kalten Fall auch noch einen brandheißen ....

Sonntag, 7. Juli 2019

Rezension: Der Tote im Schnitzelparadies

[unbezahlte Werbung, selbstgekauft]

Im Rahmen von Leipzig liest habe ich im März die Österreichische Kriminacht besucht. Einer der Autoren war Joe Fischler. Bis dato war er mir völlig unbekannt. Da mich seine Lesung begeistern konnte, habe ich mir sein aktuelles Buch gekauft und möchte es Euch nun vorstellen.

Buchtitel

Der Tote im Schnitzelparadies
Ein Fall für Arno Bussi

Autor

Joe Fischler

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 303
Preis: 10,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 22.02.2019

ISBN: 978-3-46205151-3


Bewertung: ★★★★★




Zum Inhalt

Arno Bussi arbeitet beim Bundeskriminalamt in Wien. Als er sich in die falsche Frau verliebt und mit ihr erwischt wird, endet das Ganze mit einer Strafversetzung. Also macht er sich auf den Weg nach Hinterkitzlingen. Dort soll er den vermissten Bürgermeister von Vorderkitzlingen suchen.
Dort angekommen findet er auch schnell der Vermissten bzw. dessen Kopf. Was nun folgt sind vier Tage, die Arno wohl so schnell nicht mehr vergessen wird....


Meine Meinung

Joe Fischler entführt uns in ein entlegendes Tal in Tirol. Dort ticken die Uhren noch anders als im modernen Wien. Das muss der Arno Bussi schnell feststellen. Wir begleiten ihn bei seinen Ermittlungen auf verlorenem Posten ohne Chance auf Unterstützung von außerhalb des Tales. 

Dienstag, 10. Oktober 2017

Eine spannende Zeitreise

Bei vorablesen.de habe ich das Buch "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter gewonnen. Hier folgt meine Rezension:


Buchtitel

Nachts am Brenner

Autor

Lenz Koppelstätter

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl: 325

Preis: 9,99 Euro (Verlag | Amazon)


Bewertung: ★★★★★





Lenz Koppelstätter entführt uns bei Commissario Grauners drittem Fall an den Brenner. Dort wurde eine Leiche gefunden. Bei den Ermittlungen gibt es einen Zusammenhang mit Grauners Vergangenheit. Wird er in dem Fall trotzdem weiter ermitteln oder wird er wegen Befangenheit abgezogen? Was haben Relikte aus den ersten Nachkriegsjahren mit dem Fall zu tun?

Lenz Koppelstätter ist es wieder gelungen einen Fall zu konstruieren, in dem zu Beginn ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der bis zum Ende des Buches aufrecht erhalten wird. Es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und die Ermittlungen im Grenzgebiet zu verfolgen.


Bisherige Fälle von Commissario Grauner:

Der Tote am Gletscher

Die Stille der Lärchen