Posts mit dem Label HEYNE werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label HEYNE werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. März 2025

Rezension: Leben im All

[Werbung]

Ist da draußen jemand?


Buchtitel

Leben im All
Was wir wirklich über außerirdisches Leben wissen – Von Aliens, UFOs und Area 51
Neueste Erkenntnisse eines Nasa-Forschers

Autor

Adam Frank

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 288
Preis: 18,00 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 13.03.2024

ISBN: 978-3-453-60652-4

Bewertung: ★★★★


Seit Menschengedenken richten sich regelmäßig die Blicke zu den Sternen. Oft stellt sich dann die Frage, ob da draußen wohl jemand ist. Angesichts der unvorstellbaren Größe des Weltalls und der gigantischen Menge an Sternen, bin ich mir sicher, dass wir nicht allein sind. Doch gibt es bisher keine Beweise dafür. 

In seinem Buch "Leben im All" geht der NASA-Forscher Adam Frank der Suche nach dem besagten Leben auf den Grund. Zunächst blickt er weit zurück und beschreibt, welche Formen der Suche es in der Vergangenheit gab. Ein wichtiger Punkt ist hierbei SETI. Vereinfacht gesagt ist SETI ein Lauschangriff auf Aliens und genau diese Aussage hat es den Forscher immer wieder schwer gemacht. Anträge auf Forschungsgelder wurden häufig abgelehnt. Viele anerkannte Forscher trauten sich außerdem kaum, sich zu Äußerungen zum Thema UFOs oder Aliens hinreißen zu lassen. Gerade der Hype nach dem vermeintlichen Absturz eines UFOs in Roswell im Jahre 1947 machte es den Forschern nicht wirklich leichter.

Sonntag, 17. März 2024

Rezension: Wenn ihr wüsstet

[Werbung]

Der schwere Weg zum Weltstar


Vor mehreren Jahren durfte ich David Garrett live bei einem Konzert in Hannover erleben und war begeistert. Daher habe ich mich gefreut, als nun seine Autobiografie erschienen ist.


Buchtitel

Wenn ihr wüsstet

Autoren

David Garrett, Leo G. Linder

Verlag

Heyne


Medium: Hardcover
Seitenzahl: 368
Preis: 22,00 € (Verlag)
Erschienen: 08.03.2022

ISBN: 978-3-453-21833-8

Bewertung: ★★★★★


David Garrett gehört wohl zu den bekanntesten Geigern seiner Zeit. Als während der Corona-Pandemie das kulturelle Leben zum Erliegen kam, beschloss er ein Buch über sein Leben zu schreiben. Mit seiner Autobiografie "Wenn ihr wüsstet" halten wir nun ein äußerst interessantes und unterhaltsames Buch in den Händen.

David Garrett erzählt in lockerer Art wie er bereits als Kind in einem Haus voller Geigen aufgewachsen ist. Damals hieß er noch David Christian Bongartz. Sein Vater Georg Bongartz war von Beruf Geigenauktionator und somit Geigenexperte. Sein älterer Bruder Alexander wurde dazu gedrängt Geige zu spielen und der kleine David machte im Alter von vier Jahren einfach mit. Und das war dann auch der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Brüdern. Alexander sollte Geige spielen und David durfte Geige spielen. Das Ergebnis sehen wir heute. Während Alexander nach ein paar Jahren das Handtuch warf und Jurist wurde, entwickelte David einen riesigen Ehrgeiz und wurde zum Weltstar. Oft wird er auch als Wunderkind bezeichnet, doch diese Bezeichnung mag er überhaupt nicht. Sie verharmlost aus seiner Sicht. Es entsteht der Eindruck, dass ihm das Geigenspiel in die Wiege gelegt wurde, aber es steckt verdammt viel Arbeit und stundenlanges Üben hinter seinem Erfolg und dem anderer sogenannter Wunderkinder.

Montag, 29. Januar 2024

Rezension: Ingwer

[Werbung]

Die Wunderknolle aus Asien



Buchtitel

Ingwer - Die wunderbaren Heilkräfte der magischen Knolle

Autorin

Franziska von Au

Verlag

Heyne

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 256
Preis: 11,00 € (Verlag)
Erschienen: 14.06.2023

ISBN: 978-3-453-60656-2

Bewertung: ★★★★☆



Ingwer ist auch in der deutschen Küche weit verbreitet, wenn auch noch nicht sehr lange, im Gegensatz zu China und Indien, wo er schon seit Jahrtausenden genutzt wird. Doch was macht die kleine Knolle so besonders? 

In ihrem Buch "Ingwer - Die wunderbaren Heilkräfte der magischen Knolle" beginnt Franziska von Au mit der Herkunft der Knolle. Fakt ist, dass sie bereits vor tausenden Jahren in Asien genutzt wurde. Wo jedoch der Ursprungsort des wilden Ingwers ist, lässt sich heute nicht mehr sagen. Nach einem geschichtlichen Überblick widmet sich die Autorin dem Thema der Botanik. Hier erfährt der Leser wo Ingwer angebaut wird und auch wie man ihn selbst anbauen kann.

Samstag, 1. August 2020

Rezension: Friedhof der Kuscheltiere

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Der weltweit erfolgreichste Horrorroman

Vom Bloggerportal wurde mir die Neuauflage des Buches "Friedhof der Kuscheltiere" als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Buchtitel

Friedhof der Kuscheltiere

Autor

Stephen King

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 608
Preis: 10,99 € (Verlag)
Erschienen: 11.03.2019

ISBN: 978-3-453-50407-3

Bewertung: ★★★★★



Die junge Familie Creed zieht von Chicago nach Ludlow, Maine. Das Haus ist von einem großen Garten umgeben und liegt direkt an der Route 15. Louis arbeitet in der nahe gelegenen Universität als Arzt. Zusammen mit seiner Frau Rachel und den Kindern Ellie und Gage freut er sich auf das neue Haus. 
Auf der anderen Seite der Schnellstraße wohnt ein älteres Ehepaar, Judson und Norma Crandall. Als Jud sieht, dass Ellie einen Kater hat, weist er die Familie auf die Gefahr der Straße hin, da hier sehr oft Orinco Laster vorbei donnern.
Die Familie Creed lebt sich schnell ein und Ellie entdeckt hinter dem Haus einen Pfad. Jud schlägt vor, gemeinsam den Pfad zu gehen. Am Ende des Pfades befindet sich der Haustier-Fritof. Dort begraben seit sehr vielen Jahren die Kinder der Gegend ihre verstorbenen Haustiere. Doch hinter dem Haustier-Fritof geht der Pfad, geschützt durch einen riesigen Totholzhaufen, weiter ins Land der Micmac-Indianer.
An seinem ersten Arbeitstag wird Louis gleich mit einem Unfallopfer konfrontiert. Der Junge Pascow erliegt seinen schweren Verletzungen. In der Nacht hat Louis einen Traum, in dem Pascow ihn besucht und mit auf den Pfad nimmt. Er warnt Louis davor, den Pfad bis zum Ende zu gehen. 

Freitag, 17. April 2020

Rezension: Opferfluss

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Nach Angstmörder und Blutacker geht es nun mit dem Anwalt Nicholas Meller in die dritte Runde. Von Lorenz Stassen wurde mir ein signiertes Exemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Buchtitel

Opferfluss

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 381
Preis: 12,99 € (Verlag)
Erschienen: 10.02.2020

ISBN: 978-3-453-43945-0

Bewertung: ★★★★★


Nach zwei spektakulären Fällen steht diesmal Kommissar Rongen vor Mellers Tür. Er möchte, dass Meller ihn als Anwalt vertritt. Nicholas ist verständlicherweise überrascht, dass ausgerechnet Rongen um seine Hilfe bittet, schließlich war ihr bisheriges Verhältnis eher angespannt.

Rongen hat einen Tatverdächtigen in den Wald verfolgt und diesen, als er mit einer Pistole auf ihn zielte, in Notwehr erschossen. Das Problem ist dabei, dass im Wald keine Waffe gefunden wurde. Nicholas soll ihm nun helfen.

Sonntag, 22. September 2019

Rezension: Am Abgrund

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Buchtitel

Am Abgrund

Autor

Michael Grumley

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 524
Preis: 12,99 € (Verlag)
Erschienen: 10.09.2018
ISBN: 978-3-453-31889-2

Bewertung: ★★★★★


Am Abgrund ist der dritte Teil der Breakthrough-Reihe. Er schließt nahtlos an den zweiten Band an. Das Team von Admiral Langford hatte eine geheime Höhle entdeckt, in der anscheinend außerirdische Lebensformen einen Tresor für ihre DNA angelegt hatten. Nachdem die Pflanzen in der Nähe alle ausgegraben oder vernichtet wurden und das Transportschiff versenkt wurde, ist nun ein kleiner Affe die letzte Chance an den Gencode zu gelangen.

Doch neben den Amerikanern sind auch die Brasilianer und die Chinesen hinter dem Affen her....

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Rezension: Blutacker

Letzten Monat durfte ich den neuen Roman Blutacker von Lorenz Stassen an Euch verlosen. Ich habe das Buch inzwischen gelesen und möchte es Euch nun genauer vorstellen.

Buchtitel

Blutacker

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 351
Preis: 12,99 € (Verlag | Hugendubel* | Amazon*)
Erschienen: 12.11.2018
ISBN: 978-3-453-43944-3

Bewertung: ★★★★★


Zum Inhalt

Nicholas Meller ist nicht mehr der kleine unbekannte Anwalt. Er hat jetzt eine bekannte Kanzlei in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Er fährt einen Aston Martin und kann sich kaum vor Aufträgen retten. 
Eines Tages wird in der Nähe ein Postbote ermordet und ein Paket entwendet. Adressat der Sendung ist Nicholas Meller. Schwebt er nun auch in Gefahr und wieso soll er einen Mandanten zu einer Auktion für ein Stück Acker begleiten?

Meine Meinung

Auch im neuen Fall für Nicholas Meller behält Lorenz Stassen seinen Schreibstil bei. Wer bereits den Angsmörder gelesen hat, findet sich schnell in die Geschichte hinein. Nic erhält einen Auftrag von Baron von Westendorff und betritt damit die Welt der Schönen und Reichen. Im Hause des Barons lernt er viele neue Leute kennen. Doch wer meint es ehrlich mit ihm?
"Sie hatten das Ziel direkt vor Augen, trotzdem haben Sie in den Rückspiegel gesehen."
Sowohl Nic als auch Nina begeben sich in eine neue Welt. Gleichzeitig kriselt es zwischen ihnen. Beide haben Geheimnisse vor dem anderen. Nic's Gefühlswelt gerät durcheinander. Er erlebt ein hin und her zwischen Angst und Zuneigung, Vertrauen und Mißtrauen. Am Ende weiß er nicht mehr wem er überhaupt noch trauen kann. 

Lorenz Stassen gelingt es, dem Leser einen spannenden Thriller zu präsentieren und man stellt sich ebenfalls die Frage, wem kann Nic noch trauen. Hat man einen Verdacht, wird der mehrere Seiten später wieder zerstört.

Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und wer sich fragt, was es denn nun mit dem Blutacker auf sich hat, der muss wohl oder übel das Buch selbst lesen, denn sonst würde ich zuviel verraten.

Vielleicht hat ja der eine oder andere noch etwas Platz auf seinem Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Auch wenn die Geschichte unabhängig gelesen werden kann, empfehle ich vorher den Angstmörder zu lesen.



Nochmal einen großen Dank an den Autor für das Buch und wer das Interview mit Lorenz Stassen noch nicht gelesen hat, kann das hier gerne nachholen. Eine Leseprobe findet ihr hier.


In der Nicholas-Meller-Reihe sind bisher erschienen:

1. Angstmörder  (Rezi)
2. Blutacker

Sonntag, 11. November 2018

Verlosung: Auslosung Blutacker

Es ist soweit. Das Gewinnspiel für die beiden Bücher von Lorenz Stassen ist beendet.

Ich habe per Glücksrad ausgelost.


Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner. Teilt mir bitte per Email Eure Adresse für den Versand der Bücher mit.



Bei allen anderen bedanke ich mich für die Teilnahme und wünschen viel Glück für die nächste Verlosung.

Montag, 29. Oktober 2018

Verlosung: Neues von Nicholas Meller


[Anzeige]

Im letzten Jahr habe ich Euch den Debütroman Angstmörder von Lorenz Stassen vorgestellt. 

Hier geht es zu meiner Rezension.





Am 12. November erscheint der 2. Band der Nicholas-Meller-Reihe. In Blutacker kann sich der Anwalt Nicholas kaum noch vor Aufträgen retten. Der Fall um den Angstmörder hat für soviel Publicity gesorgt, dass er sich nun entschlossen hat, noch Mitarbeiter einzustellen und in die Innenstadt von Köln zu ziehen.

Ich habe mir bereits die Leseprobe angesehen. Sie liest sich sehr gut. Nicholas Meller bekommt einen neuen Mandanten und zwar keinen geringeren als Baron von Westendorff. Meller soll sich um einen in Russland verhafteten Klienten kümmern. Außerdem wird ein Paketbote brutal ermordet und ein Paket entwendet.

Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht.

Lorenz Stassen hat mir anlässlich der Veröffentlichung von Blutacker ein Interview gegeben. Außerdem darf ich unter den Lesern meines Blogs zwei Blutacker-Taschenbücher verlosen. Mehr dazu am Ende des Beitrages.



Interview mit Lorenz Stassen

Mit ihrem Buch Angstmörder haben sie ein erfolgreiches Debüt geschafft. Sie sind jedoch schon länger als Drehbuchautor, z. B. für Serien wie Alarm für Cobra 11 oder die Soko-Reihe aktiv. Wie kam es dazu, anstelle eines Drehbuchs nun einen Roman zu schreiben?

Das hatte ich schon lange vorgehabt. Nur Drehbücher zu schreiben, ist auf Dauer etwas ermüdend und es reden auch viele Leute mit: Produzent, Redakteur, Regisseur. Beim Roman ist man viel freier, der Text steht für sich und dient nicht nur als Vorlage für einen Film. Das macht sehr viel Spaß. 

Schreiben Sie auch weiterhin Drehbücher?

Ja. Es dauert einige Zeit, sich als Romanautor zu etablieren, um ganz davon leben zu können. Drehbücher zu schreiben, bleibt aber immer auch eine gute „Fingerübung“, weil die Geschichte im Drehbuch sehr stark verdichtet ist. Als Drehbuchautor muss man viel über Dramaturgie wissen. Dialoge im Film sind meist knackiger und präziser als in den meisten Romanen. 

Was ist stressiger: Drehbuch- oder Romanautor zu sein?

Drehbuchautor. Der Stress hat damit zu tun, dass erstens viel mehr Leute mitreden und zweitens: Grundsätzlich kurz vor Drehbeginn gibt es doch noch Änderungswünsche, die dann auf den letzten Drücker erledigt werden müssen. Das liegt in der Natur der Sache, da kann man nichts dran ändern. Beim Roman geht alles etwas langsamer und ruhiger vonstatten, allerdings steigt kurz vor der Veröffentlichung die Nervosität. 

Woher nehmen Sie Ihre Ideen für die Bücher? Nutzen Sie reale Personen und echte Fälle als Vorlage?

Ideen fliegen mir meistens so zu, aber nicht selten haben sie einen Bezug zu realen Personen oder Ereignissen. Meine Romane sind aber nicht autobiografisch. Ich recherchiere gerne, lerne dadurch höchst unterschiedliche Leute kennen und oft bleiben durch solche Gespräche ein paar gute Ideen hängen. 
In dem neuen Roman Blutacker, dem zweiten Band der Nicholas-Meller-Reihe, ist die Hintergrundgeschichte sehr real, aber ich darf leider nicht mehr darüber erzählen, sonst müsste ich spoilern. Blutacker spielt in der Welt des deutschen Adels, Meller bekommt gleich zu Beginn einen neuen Mandanten: Baron von Westendorff. In dem Thriller geht es um Psychopathen in Maßanzügen. Sie morden nicht mit Messern, sondern eher mit „goldenen Füllfederhaltern“. 

Wie schreiben Sie Ihre Bücher? Auf Papier oder gleich digital?

Digital. Ich redigiere den Text auch mehrfach, bis alles stimmt. 

Wo schreiben Sie am liebsten?

In meinem Büro. Da ist es unordentlich und da sind andere Leute, die keine Bücher schreiben. Wenn ich Lust habe, gehe ich mal zum Quatschen nach nebenan. Ich kann aber auch die Tür hinter mir zumachen und habe meine Ruhe. Das Büro ist nicht schön, aber es hat die richtige Atmosphäre. 

Lesen sie selbst Bücher und wenn ja, welche sind ihre Lieblingsbücher? Welches Buch lesen sie aktuell?

Ich habe gerade erst einen neuen Autoren für mich entdeckt: Gianrico Carofiglio. Er ist Bestsellerautor in Italien, absolut verdient. Seine Stories wirken echt, man spürt die Lebenserfahrung des Autors. Wenn es so etwas wie ein literarisches Vorbild gibt, dann Michael Connelly mit seiner Harry-Bosch-Reihe. Ich habe gerade den 21. Band gelesen. Connelly lässt zwar mit der Zeit ein wenig nach, aber er ist immer noch ein Großmeister. 

Sie schreiben Thriller, doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kriminalroman und einem Thriller? Ist es nur eine Frage der Verkaufspsychologie?

Nein, keine Verkaufspsychologie. Es geht darum, dem Leser eine Orientierung zu geben. Die Grenzen zwischen den beiden Genres sind allerdings fließend. Der Angstmörder wird von manchen als Krimi eingestuft, andere Leser empfinden schon den Prolog als zu brutal. Man kann es nicht jedem recht machen. 
„Blutacker“ ist ein Thriller. Es geht nicht vordergründig um die Aufklärung eines Mordfalles, sondern um Nicholas und Nina, die in eine lebensbedrohliche Intrige hineingeraten – natürlich unverschuldet. 
Ich möchte den Unterschied zwischen den beiden Genres mal so beschreiben: Ein Krimi erzählt von einem Verbrechen, meistens aus der Sicht eines Kommissars, der einen Mordfall löst. Ein Thriller dagegen bindet die Hauptfigur mit in den Kriminalfall ein, die Hauptfigur muss aktiv bedroht sein und insgesamt ist die Brutalität in einem Thriller etwas genauer geschildert. Aber wie schon geschrieben: die Übergänge sind fließend. 

Könnten Sie sich auch vorstellen, einmal ein Kinderbuch zu schreiben?

Im Moment nicht, nein. 


Vielen Dank für das Interview und die Bereitstellung der Bücher. 


Verlosung

Um eins der Bücher zu gewinnen, schickt eine Email an dirkliestundtestet(at)gmx.de und beantwortet folgende Frage:

Wer ist das literarische Vorbild von Lorenz Stassen?



Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen könnt ihr bis zum 11. November 2018 um 12:00 Uhr. Die Gewinner werden auf dem Blog bekanntgegeben und per Email informiert. Die Emailadressen werden zum Zwecke der Verlosung gespeichert und im Anschluss wieder gelöscht. Mit Eurer Teilnahme stimmt Ihr der Veröffentlichung Eures Namens auf meinem Blog zu.

Donnerstag, 13. September 2018

Rezension: Geheimnisvoller Dschungel

Nachdem ich im Urlaub mit Begeisterung das Buch Breakthrough gelesen habe, wollte ich wissen, wie es weiter geht.

[Anzeige]


Buchtitel

In der Tiefe

Autor

Michael Grumley

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 494
Preis: 12,99 € (Verlag | Hugendubel*)
Erschienen: 12.02.2018
ISBN: 978-3-453-31888-5

Bewertung: ★★★★★





Das Buch In der Tiefe ist der zweite Teil der Breakthrough-Reihe von Michael Grumley.

Im ersten Buch haben wir die beiden Sonderermittler John Clay und Steve Caesare kennen gelernt. Gleiches gilt für die Meeresbiologin Alison Shaw und die beiden Delfine Dirk und Sally.

Alison und ihr Team haben ihre Forschungen in ein Labor in Puerto Rico verlegt. Hier haben Dirk und Sally einen direkten Zugang zum offenen Meer. Außerdem wurde das Team um die Gorilla-Forscherin DeeAnn Draper und die Gorilladame Dulce ergänzt. Das ISIS-System wurde erweitert, um nun auch mit Gorillas zu kommunizieren.

Eines Tages taucht der Milliardär Alves auf und bittet DeeAnn und Alison um Hilfe. Da die Zeit drängt und Alison zusammen mit Dirk und Sally in deren Heimat reisen will, bricht DeeAnn ohne Alison in den südamerikanischen Dschungel auf, um mit Hilfe von Dulce nach Hinweisen ihres vermissten Freundes zu suchen.

Während dessen werden John und Steve nach Guayana geschickt, wo ein russisches U-Boot gesichtet wurde, dass es offiziell gar nicht mehr geben dürfte.

Michael Grumley zieht den Leser wieder in seinen Bann. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und in drei Erzählstränge aufgeteilt. Nach und nach kommt es zu Verknüpfungen der Stränge. Während John und Steve auf ein großes Rätsel stoßen, traut Alison ihren Augen nicht, als sie mit den beiden Delfin am Treffpunkt eintrifft. Als der Kontakt zu DeeAnn abbricht, machen sich alle Sorgen.
Und was haben die Chinesen mit all dem zu tun?

Am Ende der Geschichte stehen alle vor einem großen Rätsel. Doch es stellt sich die Frage, ob die Menschheit schon bereit ist, für dessen Lösung.

"Hüten Sie sich vor einem Entwicklungssprung!"


Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den dritten Teil der Reihe gespannt. Wer dieses Buch lesen möchte, sollte den ersten Teil gelesen haben, da es viele Bezüge zu diesem gibt und viele Protagonisten erneut auftauchen. So darf man sich auf ein Wiedersehen mit Commander Lawton, Will Borger, Captain Emerson und Palin freuen.

Bisher erschienen sind:

Breakthrough (11.09.2017)  Rezension
In der Tiefe (12.02.2018)
Am Abgrund (10.09.2018)

Hier geht es zur Leseprobe.

- Vielen Dank an Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. -

Montag, 6. August 2018

Buchrezension: Geheimnisse in der Tiefe

Es ist Sommer und in meinem Ostseeurlaub habe ich ein spannendes Buch gelesen, dass schon länger auf meinem SuB lag.

[Anzeige]




Buchtitel

Breakthrough

Autor

Michael Grumley

Verlag

HEYNE

Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 382
Preis: 12,99 € (Verlag | Hugendubel*)
Erschienen: 11.09.2017
ISBN: 978-3-453-31875-5

Bewertung: ★★★★★





Das Buch Breakthrough ist der erste Teil einer Buchreihe von Michael Grumley und gleichzeitig sein Debütroman.

Delfine sind hochintelligente Lebewesen. Seit Jahren versuchen Wissenschaftler die Sprache der in großen Schulen lebenden Säugetiere zu entschlüsseln. Dieses Thema greift Michael Grumley in seinem Thriller auf.

Ein U-Boot der US Marine ist auf geheimer Mission unterwegs. Als die Systeme plötzlich anzeigen, dass ihre Position um 15 Seemeilen abweicht, brechen sie die Mission ab, um die Systeme zu überprüfen. Doch sie finden keinen Fehler.
Um den Vorfall zu untersuchen wird ein Mini-U-Boot in das Gebiet des Vorfalls entsendet. Doch dieses verschwindet plötzlich.
Daher nehmen die Sonderermittler John Clay und Steve Caesare Kontakt mit der Meeresbiologin Alison Shaw auf. Ihr ist es vor kurzem gelungen, erste Worte mit den Delfinen in ihrem Aquarium auszutauschen. Die Delfine Dirk und Sally sollen helfen, das verschollenen U-Boot wiederzufinden.

Was die Wissenschaftler bei der Auswertung ihrer Unterwasseraufnahmen entdecken, ist so erstaunlich, dass selbst der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika informiert wird.

Was dann beginnt ist ein Machtkampf zwischen Wissenschaft und Militär. Und während südlich von Florida das Geschehen untersucht wird, passieren in der Antarktis in der Nähe der McMurdo Forschungsstation merkwürdige Dinge. Als sich die Ereignisse zuspitzen stehen Millionen Menschenleben auf dem Spiel.

Der Debütroman von Michael Grumley ist durchweg spannend geschrieben. Der Schreibstil gefällt mir gut. Mit seiner Story erinnert er daran, dass wir zwar bereits zum Mond und zum Mars geflogen sind, aber die Tiefsee auf der Erde immer noch ihre Geheimnisse hat.

Ausgewiesen ist der Roman als Science-Thriller. Passender wäre jedoch Science-Fiction-Thriller, da zwar Aspekte der aktuellen Forschungen eingeflochten sind, aber auch viel Utopie enthalten ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den zweiten Teil der Reihe gespannt.

Bisher erschienen sind:

  1. Breaksthrough (11.09.2017)
  2. In der Tiefe (12.02.2018)  Rezension
  3. Am Abgrund (10.09.2018)
Hier geht es zur Leseprobe.

- Vielen Dank an Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. -

Sonntag, 3. Dezember 2017

Spannend bis zum Ende

Weltbild sucht ab und zu Testleser. Bei dem Thriller Angstmörder wurde ich ausgewählt.


Buchtitel

Angstmörder

Autor

Lorenz Stassen

Verlag

HEYNE

Seitenzahl: 349

Preis: 12,99 € (Amazon | Weltbild)

Bewertung: ★★★★★


Angstmörder ist der erste Roman von Lorenz Stassen. Das Debüt ist ihm gelungen.


"Der Waldboden war feucht und kalt, und mit dem Bewusstsein kehrten die Schmerzen zurück."


Bereits auf den ersten Seiten taucht man schnell in das Geschehen ein. Dank des flüssigen Schreibstils ist es ein Genuss den Ermittlungen des Anwalts Nicholas Meller und seiner Referendarin Nina Vonhoegen zu folgen. Die 25jährige Studentin hat von Geburt an keinen rechten Arm. Doch das hindert sie nicht daran, Nicholas bei seinen Ermittlungen tatkräftig zu unterstützen.

ⓒ Random House/Michael Schäfer
Völlig unerwartet sieht sich Nicholas, der in Westsibirien geboren wurde und jetzt als Pflichtverteidiger in Köln sein Geld verdient, plötzlich einem Mordfall gegenüber. Er soll einen ehemaligen Mandanten verteidigen, da dieser wegen Mordes an seiner Frau angeklagt ist.

Bei der Suche nach einem Alternativmörder kommen die beiden dem wahren Täter immer näher und bringen sich damit selbst in Lebensgefahr...

Mir hat dieser Thriller, ich würde ihn eher als Kriminalroman einstufen, sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende bleibt das Buch spannend und selbst als man denkt, nun ist alles klar, schafft es Lorenz Stassen den Leser zu überraschen.


"Er war extrem geschickt. Er konnte jedes Schloss öffnen, konnte seine Opfer digital ausspionieren. Er war manipulativ, und das Schlimmste: Er hatte ein gewinnendes Wesen. So wie viele Psychopathen."


ⓒ Lorenz Stassen

Die beiden Hauptcharaktere Nicholas Meller und Nina Vonhoegen haben durchaus Potenzial für weitere Fälle. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Lorenz Stassen.

Wie ich aus erster Hand erfahren durfte, arbeitet er bereits an einer Fortsetzung. Diese soll im Oktober 2018 erscheinen. Bis dahin wünsche ich dem Autor, dass sein Debütroman ein großer Erfolg wird.





Hier geht es zur Leseprobe und hier könnt ihr euch auf der Testleser-Seite von Weltbild.de für ein aktuelles Buch bewerben. Vielen Dank an Weltbild.de für die Übersendung des Rezensionsexemplars.

TIPP: Am 11.01.2018 findet in Hannover eine Lesung mit Lorenz Stassen statt.