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Donnerstag, 11. November 2021

Rezension: Stand by me

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Sehr schöne Lovestory um zweite Chancen und Vertrauen


Buchtitel


Stand by me
(Originaltitel: Meet Cute)

Autorin

Helena Hunting

Übersetzerin

Barbara Först

Verlag

Lyx Verlag

Medium: E-Book
Seitenzahl: 380 (Printausgabe)
Preis: 9,99 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 27.08.2021

ISBN: 978-3-73631-478-8

Bewertung: ★★★★★


„Stand by Me“ ist der zweite Band der „Second-Chances“-Reihe von Helena Hunting. Das Buch kann aber unabhängig von Band 1 gelesen werden.

Acht Jahre nach dem College trifft die Anwältin Kailyn auf ihren ehemaligen Kommilitonen Daxton Hughes. An ihn hat sie nicht die besten Erinnerungen. Beide haben Jura studiert, beide waren ehrgeizig und zwischen ihnen herrschte eine freundschaftliche Rivalität um Platz eins der Jahrgangsbestenliste. Die etwas besseren Chancen hatte dabei Kailyn, doch dann fiel ihr Dax scheinbar in den Rücken und nahm ihr die Chancen auf den Sieg. Obwohl Kailyn nur als Zweitbeste abgeschlossen hat, geht sie ihren Weg und ist jetzt eine sehr erfolgreiche Anwältin. Doch jetzt benötigt Dax - selbst erfolgreicher Jurist - dringend ihre Hilfe in einer Vormundschaftssache. Und obwohl Kailyn der Verrat durch Dax immer noch schmerzt, hilft sie ihm. Zuerst begegnet sie ihm sehr distanziert, doch schnell sind die alte Vertrautheit und das Knistern zwischen ihnen wieder da. Nicht zuletzt dank Dax‘ kleiner Schwester Emme kommen sich die Beiden schnell auch außerhalb der Kanzlei näher. Doch kann Kailyn Dax dieses Mal vertrauen? Oder nutzt er sie wieder nur aus?

Mir hat die Story, auch wenn sie zum Teil doch vorhersehbar war, sehr gut gefallen. Helena Hunting erzählt die Geschichte aus wechselnder Perspektive in einem angenehm flüssig zu lesenden Schreibstil. Gleich zu Beginn gibt es eine Rückblende in die Collegezeit der Beiden. Mir hat schon die erste Begegnung sehr gut gefallen, Kailyns Fangirl-Moment als sie Dax trifft, ist einfach witzig. Überhaupt fand ich die Rückblenden in die Collegezeit sehr gut. So lernt man die Protagonisten gleich kennen. Beide sind sehr sympathische Charaktere, die sich aber hinter einer Fassade verstecken. Kailyns Kindheit war nicht einfach, sie ist sehr diszipliniert und zielstrebig, sie ist trotz der erlebten Schicksalsschläge ein fröhlicher, optimistischer Mensch. Daxton ist ein ehemalige Teeniestar, der – obwohl er es in seiner Jugend sehr viel leichter hatte – ebenfalls ein zielstrebiger, ehrgeiziger Mann ist und der viel sensibler und mitfühlender ist, als es scheint. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass Helena Hunting die Entwicklung der Geschichte langsam geschehen lässt, was für mich die Sache realistischer macht. Obwohl die Beiden sich bereits zu Collegezeiten zueinander hingezogen gefühlt haben, lassen sie sich jetzt Zeit, sich neu kennenzulernen. Natürlich ist das Ende vorhersehbar, und auch die Motive der Gegenspielerin sind schnell durchschaut, trotzdem fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Band 3.

Vielen Dank an den LYX Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.



Die "Second Chances"-Reihe:

1. Lean on Me
2. Stand by Me
3. Sweet on Me (erscheint am 26.11.2021)


Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.

Samstag, 30. Januar 2021

Rezension: Care (Mills-Brother-Reihe Band 5)

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Gelungener Abschluss der Reihe

„Care“ ist der fünfte Band der „Mills Brothers Reihe“ von Helena Hunting. Er kann jedoch unabhängig von den bisher erschienen Bände der Reihe gelesen werden.


Autorin

Helena Hunting

Verlag

LYX Verlag 



Medium: eBook 
Seiten: 341
Preis: 8,99 €  (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 30.10.2020

ISBN: 978-3-7363-1417-7

Bewertung: ★★★★☆




Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Lincoln Moorehead und Wren Sterling. Lincoln hat eigentlich seiner Familie den Rücken gekehrt, doch zur Beerdigung seines Vaters kommt er, wenn auch widerwillig, zurück. Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch werden, doch Lincoln wird von seiner Großmutter quasi „gezwungen“ für ein halbes Jahr die Leitung des Familienimperiums zu übernehmen. Ihm zur Seite wird Wren, die PR-Beraterin der Firma, gestellt. Wren ist kompetent, erfolgreich, selbstbewusst und vertritt unbeirrt ihre Meinung. Sie soll aus Lincoln, der sich lieber seinen Charity-Projekten in den ärmsten Ländern der Welt widmen würde, einen vorzeigbaren Geschäftsmann machen. Lincoln ist natürlich anfangs so gar nicht begeistert von Wren, doch obwohl sie so gegensätzlich sind, knistert es von Beginn an zwischen ihnen. Doch besonderes Wren will die Beziehung rein geschäftlich halten und kämpft gegen ihre Gefühle an. Und auch Lincoln ist eher genervt von seiner Aufpasserin, wenn sie doch nur nicht so sexy wäre …

Der Schlagabtausch zwischen Wren und Lincoln ist witzig und herrlich unterhaltsam. Mir waren beide Protagonisten von Beginn an sehr sympathisch. Es sind starke, authentische Persönlichkeiten. Sie wissen, was sie wollen und lassen sich beide nicht von der oberflächlichen Welt der Schönen und Reichen blenden. Auch wenn sich die Beziehung zwischen Lincoln und Wren recht schnell entwickelt, war für mich diese Entwicklung immer nachvollziehbar. Natürlich gibt es auch einige Konflikte, die es bis zum Happy End zu lösen gilt, aber die Story wirkt dabei nicht konstruiert. Sehr angenehm fand ich, dass Helena Hunting hier ohne größeres künstliches Drama auskam. Ihr Schreibstil ist gewohnt flüssig, humorvoll und gut zu lesen. Mir hat das Buch ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Allerdings hat mir etwas der Tiefgang gefehlt, daher vergebe ich nur 4 von 5 Sterne. 

Vielen Dank an den LYX Verlag und Netgalley.de, die mir das E-Book als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

 

 

Die Mills-Brothers-Reihe:

  1. „Stay“
  2. „Keep“
  3. „Hold“
  4. „Hope“
  5. „Care“

 

Montag, 18. Januar 2021

Rezension: What if we drown (Bd. 1 der Reihe „University of British Columbia")

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]
Toller Schreibstil, aber für mich ein vorhersehbarer NA-Roman mit unsympathischer Protagonistin

In den sozialen Netzwerken wurde „What if we drown“ von Sarah Sprinz sehr gelobt. Der Klappentext klang sehr interessant, und ich mag das NA-Genre, also wollte ich das Buch lesen.


Autorin

Sarah Sprinz

Verlag

LYX Verlag 



Medium: eBook 
Seiten: 390
Preis: 9,99 €  (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 30.10.2020

ISBN: 978-3-7363-1411-5

Bewertung: ★★★☆☆





Um es vorweg zu nehmen, die Geschichte hatte durchaus gute Ansätze, aber letzten Endes war ich vom Buch enttäuscht, leider. 

Im Mittelpunkt steht Laurie. Sie hat vor ein paar Jahren ihren Bruder Austin auf tragische Weise verloren und hat seinen Tod bis heute nicht verarbeitet. Das geht sogar so weit, dass sie versucht, sozusagen Austins Leben weiterzuleben. Er wollte Arzt werden, also beginnt auch sie ein Medizinstudium. Da sie einen Neuanfang machen möchte, zieht sie dafür an die Westküste Kanadas. Dort scheint alles perfekt zu sein, innerhalb kürzester Zeit wird aus ihrer als Übergangslösung gemieteten Airbnb-Unterkunft ein WG-Zimmer mit absolut netten, hilfsbereiten Mitbewohnern. Sie findet einen Job und lernt den sympathischen, angehenden Mediziner Sam kennen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Und auch er ist definitiv an Laurie interessiert. Doch ziemlich schnell muss Laurie erkennen, dass Sam in die Ereignisse, die zu Austins Tod führten, verstrickt ist. Tja und ab da hatte ich Probleme mit der Geschichte. Lauries Gedanken und Handlungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Eigentlich ist mehr als deutlich zu erkennen, dass auch Sam unter den Ereignissen, die zu Austins Tod führten, leidet. Aber dass sie ihm die alleinige Schuld daran gibt und wie sie ihn belügt und behandelt, kann ich nicht nachvollziehen. Sam dagegen war mir sehr sympathisch, ja, er war als junger Student leichtsinnig und hat gefeiert, aber er hat den Tod Austins nicht unmittelbar verursacht, auch wenn er für Laurie der Schuldige ist. Und er hat seine Lehren aus der Vergangenheit gezogen, versucht seinen „Fehler“ wiedergutzumachen. Es dauert ewig bis Laurie erkennt, dass Sam „der beste Mensch“ ist, den sie je kennengelernt hat. Aber das passiert leider endgültig erst, als sie die wahren Gründe für Austins Tod erfährt. Und als Sam erkennt, wer Laurie wirklich ist und begreift, wie sehr sie ihn belogen und sein Vertrauen missbraucht hat, verlässt er sie. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und hätte die Geschichte hier geendet, wäre es für mich okay gewesen. Aber die Autorin gönnt ihrer Protagonistin ein Happy End. Dass Sam Laurie dann so schnell alles verzeiht, kann ich nicht verstehen, denn sie hat ihn wirklich tief verletzt. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, flüssig und leicht zu lesen, die Geschichte wird aus Lauries Sicht erzählt. Für meinen Geschmack war aber da etwas zu viel Drama im Spiel. 

Mein Fazit: Prinzipiell ist „What if we drown“ kein schlechtes Buch, es hat durchaus positive Aspekte. Leider hat mich das Verhalten der Protagonistin beim Lesen gefrustet, irgendwann hatte ich kein Verständnis mehr für ihr Verhalten. Aber der Schreibstil war gut und unterhaltsam. Ich werde also der Fortsetzung der Reihe eine Chance geben. 3 von 5 Sternen 

Vielen Dank an den Lyx Verlag und Netgalley.de, die mir das E-Book als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. 



Das aktuelle Hörbuch ist am 30.11.2020 bei LYX.audio erschienen.



Reihe „University of British Columbia"

  1. What if we drown
  2. What if we stay (erscheint am 26.02.2021) 
  3. What if we trust (erscheint am 25.06.2021)

Montag, 26. Oktober 2020

Rezension: Never Doubt

[Werbung]

Mehr Drama als Liebesgeschichte


Bisher hatte ich noch kein Buch von Emma Scott gelesen, doch schon viel Gutes über die Autorin auf Instagram und Co. gehört. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir „Never Doubt“ vom Lyx Verlag über NetGalley ein Rezensionsexemplar (E-Book) zur Verfügung gestellt wurde. 


Autorin

Emma Scott

Verlag

LYX Verlag 



Medium: eBook 
Seiten: 485
Preis: 9,99 €  (Verlag)
Erschienen: 28.07.2020

ISBN: 978-3-7363-1237-1

Bewertung: ★★★☆☆





In „Never Doubt“ wird die Geschichte zweier junger Menschen mit sehr unterschiedlichem sozialem Hintergrund erzählt. Die 17-jährige Willow scheint auf dem ersten Blick ein tolles Leben zu haben. Sie sieht bezaubernd aus und stammt aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus. Sie muss doch glücklich und sorgenfrei sein, auch wenn es sie wegen des Jobs ihres Vaters aus New York in die Kleinstadt Harmony verschlagen hat. Doch der Schein trügt: Willow hat sich nach einem traumatischen Ereignis vor einigen Monaten in sich zurückgezogen. Sie kann mit niemandem darüber reden, denn der Sohn des millionenschweren Vorgesetzten ihres Vaters hat ihr das angetan. Und zum Teil gibt sie sich auch selbst die Schuld, denn schließlich hat sie mit „X.“ heftig geflirtet. Ihre Eltern merken zwar, dass sich Willow stark verändert hat, doch sie fragen nicht nach der Ursache; fordern nur, dass sie wieder funktioniert und schulische Spitzenleistungen bringt, um ihre Collegezulassung nicht zu gefährden. 

Dienstag, 7. April 2020

Rezension: Law of Attraction


[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

Bei einer schnellen Ebook-Leserunde der Lesejury durfte ich das Buch "Law of Attraction" lesen.

Buchtitel

Law of Attraction

Autorin

Annie Williams

Verlag

LYX

Medium: eBook (Verlag)
Seitenzahl: 337
Preis: 4,99 €
Erschienen: 01.04.2019

ISBN: 978-3-7363-1094-0

Bewertung: ★★★★☆

Erzählt wird hier die Geschichte von Lianna. Sie möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Da passt es gut, dass sie ein Haus in der Nähe von San Diego erbt und in dem Zusammenhang überraschend in der Notariatsmitarbeiterin Skye eine hilfsbereite Freundin findet. Skye verschafft ihr auch einen Job in einer renommierten Anwaltskanzlei. Lianna liebt diese Arbeit, sie hat eine juristische Vorbildung, die Kolleginnen sind nett – alles könnte wunderbar sein, wären da nicht zwei Haare in der Suppe: zum einen das Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, dass ihr eigentlich den Job in einer Anwaltskanzlei unmöglich macht und zum anderen der arrogante Anwalt Darren de Best, den Assistentinnen verschleißenden Partner der Anwaltskanzlei. Denn genau für diesen arroganten, unnahbaren Typen muss Lianna immer wieder aushilfsweise als Assistentin einspringen, worüber sie nicht glücklich ist, auch wenn Darren de Best sehr, sehr gut aussieht.