Montag, 3. August 2026

Rezension: Spuk auf der Ostsee (Die Küstenwölfe 1)

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Abenteuerliche Sommerferien auf Usedom



Buchtitel

Spuk auf der Ostsee

Autor

André F. Nebe

Illustratorin

Sabrina Pohle

Verlag

Biber & Butzemann

Medium: Gebunden
Seitenzahl: 128
Preis: 19,50 € (Verlag | Amazon*)
Erschienen: 15.06.2023

ISBN: 978-3-95916-115-2

Bewertung: ★★★★★


Eigentlich hatte Lukas ganz andere Pläne für die Sommerferien. Zu seinem Geburtstag hatte er sich eine Reise in die Berge gewünscht. Stattdessen verbringt er die Ferien mit seinen Eltern an der Ostsee. Als wäre das nicht schon enttäuschend genug, regnet es auch noch und ein starker Sturm zieht auf. Der Sturm treibt Lukas direkt in den Trödelladen des alten Knut. Dort gibt es jede Menge zu entdecken: einen alten Glockentaucheranzug, zahlreiche Taue, geheimnisvolle Kisten und allerlei Schiffskram. Wenig später tauchen auch noch Finn sowie die Schwestern Anna und Lisa auf. Damit beginnt nicht nur eine neue Freundschaft, sondern auch ein spannendes Abenteuer. Gemeinsam stoßen die vier Kinder auf geheimnisvolle Spuren, magische Knoten, einen verborgenen Schatz und die Legende eines schwarzen Piraten. Schnell wird klar, dass sie einigen Rätseln auf der Spur sind, die sie vor spannende Herausforderungen stellen werden.

Meine Meinung


Die Geschichte spielt auf der Insel Usedom und verbindet ein spannendes Abenteuer mit maritimem Flair. Die vier Kinder ergänzen sich dabei hervorragend. Besonders schön fand ich, dass aus den anfänglichen Begegnungen nach und nach eine echte Freundschaft entsteht. Das gemeinsame Abenteuer schweißt die Gruppe schnell zusammen und legt den Grundstein für die späteren „Küstenwölfe“. Immer wieder müssen die Kinder Rätsel lösen und dabei auch Wege einschlagen, die ihre Eltern vermutlich nicht unbedingt gutheißen würden. Dadurch bleibt die Geschichte abwechslungsreich und spannend. Da Anna und Lisas Eltern eine Segelschule betreiben, fließt zudem einiges an maritimem Wissen in die Handlung ein. Gleichzeitig erweist sich Knuts Trödelladen als wahre Fundgrube für kleine und große Abenteuer. Zwischen alten Kisten, Tauen und ungewöhnlichen Fundstücken finden die Kinder immer wieder Dinge, die ihnen bei ihrer Suche weiterhelfen. Auch Lukas bringt besondere Fähigkeiten mit. Er ist Mitglied in einem Kletterverein und kann sein Können im Laufe des Abenteuers mehrfach unter Beweis stellen. Dadurch ergänzen sich die vier Küstenwölfe hervorragend und jeder kann seinen Beitrag zur Lösung der Rätsel leisten. Der Schreibstil von André F. Nebe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich flüssig, bleibt durchgehend spannend und eignet sich hervorragend für junge Leserinnen und Leser zwischen 11 und 14 Jahren. Besonders gelungen finde ich, dass das Buch Lust auf Abenteuer macht und gleichzeitig echtes Sommerferiengefühl vermittelt.

Fazit


Spuk auf der Ostsee“ ist ein gelungener Auftakt der fünfteiligen Reihe „Die Küstenwölfe“. Spannende Rätsel, sympathische Figuren und die besondere Atmosphäre der Insel Usedom sorgen für kurzweilige Unterhaltung und machen neugierig auf die weiteren Abenteuer der jungen Küstenwölfe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.


Der Autor


André F. Nebe,
wurde in Berlin geboren, absolvierte ein Jura-Studium an der Humboldt-Universität und ein Regiestudium an der Universität Hamburg. Seit 1997 ist er als Regisseur und Autor in der Filmbranche tätig (u. a. „Das große Rennen“). Von 2010 bis 2013 schrieb er für die erfolgreiche ZDF-Serie Löwenzahn. Seitdem hat er Drehbücher für diverse Kinderfilme verfasst und ist Autor und Realisator der SWR-Kinderserie motzgurke.tv. Seine Kinderbuchreihe „Die Geisterreiter“ ist 2012/2013 im Baumhaus-Verlag erschienen. Nun schickt er bei Biber & Butzemann „Die Küstenwölfe“ von einem Abenteuer ins nächste. André F. Nebe lebt und arbeitet in Berlin.



Mehr zum Autor findet ihr hier:  Website

Die Illustratorin


Sabrina Pohle, Jahrgang 1984, entdeckte in ihrer frühen Jugend ihr Interesse am Zeichnen, aus dem sich über die Jahre eine Leidenschaft für Illustration und sequenzielle Kunst entwickelte. Sie experimentierte zunächst viel mit traditionellen Maltechniken und Materialien wie Aquarell, Kohle und Pastellkreiden. Seit einiger Zeit nutzt Sabrina Pohle auch digitale Medien, um ihre Werke zu erstellen. Die studierte Japanologin arbeitet als freiberufliche Illustratorin in Hamburg.



Mehr zur Illustratorin findet ihr hier:  Website | Instagram



Das Buch wurde uns von Biber & Butzemann als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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