Schwarz wie das Herz – Gesellschaftskritischer Krimi mit Längen
Das Buch
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der italienische Anwalt Valentino Bruio. Seine berufliche Situation ist alles andere als rosig: Die Aufträge bleiben aus, die Anwaltskammer droht ihm sogar mit dem Ausschluss. Als ihn ein schwarzer Immigrant darum bittet, seinen verschwundenen Sohn zu suchen, lehnt Bruio zunächst ab. Kurz darauf wird der Mann jedoch getötet. Von Gewissensbissen geplagt, nimmt der Anwalt schließlich den Auftrag der schwarzen Community Roms an und beginnt mit seinen Nachforschungen.
Die Geschichte startet durchaus interessant und konnte mein Interesse zunächst wecken. Doch leider verlor sie für mich im weiteren Verlauf deutlich an Tempo. Bruio sucht Informationen bei der Polizei und gerät bei seinen Ermittlungen an eine der mächtigsten Familien der Stadt, die offenbar Verbindungen zu dem verschwundenen Jungen hat. Gleichzeitig verliebt er sich in die Tochter dieser Familie und bringt sich damit in eine schwierige Lage.
