Wahre Kriminalfälle aus Sachsen
Passend zum Internationalen Tag der Justizangestellten möchte ich euch das Buch „Der Mörder zahlt mit einer Mark“ von Gabi Thieme vorstellen.
Bereits vor einiger Zeit habe ich mit „Auf dem Schulweg verschwunden“ ein anderes Werk der Autorin gelesen. Auch diesmal widmet sich Gabi Thieme wahren Kriminalfällen und zeigt eindrucksvoll, wie komplex Ermittlungen und Gerichtsverfahren sein können.
Der Mörder zahlt mit einer Mark
und andere fast perfekte Verbrechen
Autorin
Gabi Thieme
Verlag
Paperento
Medium: Taschenbuch
Seitenzahl: 333
Erschienen: 01.05.2025
ISBN: 978-3-947409-90-7
Bewertung: ★★★★★
Worum geht es?
Das Buch umfasst drei authentische Kriminalfälle aus Sachsen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Fall 1: Der Mord an Heike Wunderlich
Im Jahr 1987 ist die 18-jährige Heike Wunderlich mit ihrem Moped auf dem Heimweg durch das Vogtland. Doch sie erreicht ihr Ziel nie. Am nächsten Tag wird ihre Leiche im Wald gefunden.
Trotz umfangreicher Ermittlungen kann die Tat zunächst nicht aufgeklärt werden. Erst Jahrzehnte später führen Fortschritte bei der DNA-Analyse dazu, dass der Fall erneut aufgerollt wird. Im Jahr 2016 kommt Bewegung in die Ermittlungen und schließlich landet der Fall vor Gericht.
Doch damit endet die Geschichte nicht. Der Prozess zieht sich über zahlreiche Verhandlungstage hin und beschäftigt schließlich sogar den Bundesgerichtshof. Besonders bewegend ist dabei das Schicksal der Familie, die über Jahrzehnte auf Antworten warten musste.
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